Ich heiße
Jana, bin 37
Jahre alt und
habe drei
Kinder. Seit
meinem 15.
Lebensjahr habe
ich geraucht und
das nicht wenig.
Gut, die Zeit
während der
Schwangerschaften
habe ich es mir
verkniffen, aber
dann ging es
wieder los und
sogar doppelt so
viel, als hätte
ich was
nachzuholen.
Kurz um, es
waren ungefähr
20 Zigaretten am
Tag!
Seit einiger Zeit
habe ich mich
ernsthaft und
intensiv damit
auseinandergesetzt,
endlich mit dem
verfluchten
Rauchen
aufzuhören. Ich
habe mir wirklich
viel Zeit damit
gelassen, da ich
wusste, dass ich
es von jetzt auf
gleich nicht
schaffen werde,
habe mir meinen
Alltag ohne
Zigaretten
vorgestellt, mir
die Vor- und
Nachteile überlegt
und nach jeder
gekauften
Schachtel
Zigaretten mir
selbst ein
schlechtes
Gewissen gemacht.
Immerhin hätte man
für das Geld auch
mit den Kindern
etwas unternehmen
können, statt es
sinnlos in die
Luft zu pusten.
Dann war es
endlich soweit! Es
war abends gegen
19.30 Uhr, ich
hatte kaum noch
Zigaretten im
Haus, aber keine
Lust, noch
mal
loszugehen, um
welche zu
kaufen. Also ließ
ich es sein! Ich
rauchte die paar
Zigaretten, die
ich noch hatte,
mit Genuss auf und
wartete ab.
Ich
habe mich bewusst
nicht unter Druck
gesetzt, mit dem
Rauchen
aufzuhören, da es
sowieso nichts
bringt. Ich dachte
nur, wenn es
klappt, dann wäre
es wunderbar, wenn
nicht, dann eben
später. Jetzt sind
es mittlerweile
vier Wochen, die
ich rauchfrei bin
und hoffe, dass es
auch weiterhin so
bleibt.
Einfach ist es mit
Sicherheit nicht!
Die Anfangszeit
war für mich etwas
heftig. Ohne
Kaugummis, Bonbons
und viel Ablenkung
wäre es nicht zu
packen gewesen.
Habe während
dieser Zeit auch
bewusst Alkohol gemieden,
da ich wusste,
dass die Zigarette
bei einem guten
Glas Rotwein
besonders
gut schmeckt.
Oft genug war der
Drang nach einer
Zigarette da und
ich ertappte mich
dabei, wie ich den
Zigarettenrauch
anderer heimlich
inhalierte. Mit
der Zeit ist es
aber leichter
geworden und ich
denke nicht mehr
so oft daran.
Auch
habe ich
mittlerweile ein
"Mittel", was mich
vom Rauchen
abhält. Meine
große Tochter (13)
hat mitbekommen,
dass ich nicht
mehr rauche und
sie ist sehr froh
darüber und sehr
stolz auf ihre
Mama. Na, und das
will ich wirklich
nicht wegen so
einer sinnlosen
Aktion wie das
Zigarettenrauchen
aufs Spiel setzen!
Und ohne das
ständige
Rauchen ist das
Leben auch
wesentlich
angenehmer. Man
stinkt nicht
mehr nach
Rauch, die Wohnung
(da konnte man
noch so viel
lüften) wirkt
sauberer, die
Zähne sind wieder
weißer und man
fühlt sich
allgemein besser, selbst
das
viele Treppensteigen
ist jetzt ohne
Mühe zu schaffen.
Ja, und was für
mich persönlich
wichtig ist und
der eigentliche
Grund für mein
Nichtrauchen
war, ist, dass
ich wieder mehr
Geld in der
Tasche habe.