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Nichtraucherberichte - Aktion "Rauchfreie helfen Rauchern"

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Rauchfrei.de befragt ehemalige Raucher zu ihren persönlichen Erfahrungen nach dem Aufhören und was sie Rauchern, die gerne aufhören möchten, raten können. Vielen Dank für Ihre Hilfe! Wenn Sie rauchfrei sind und helfen wollen, dann teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinung mit via Email

Christian (42) "Jeder Tag ohne Zigaretten ist eine lohnender Tag"                            mehr Berichte

Ich bin Christian und habe 25 Jahre lang ca. eine Schachtel Zigaretten am Tag geraucht. Seit 5 Wochen bin ich rauchfrei und weil mir die Ex-Raucherberichte hier auf dieser Webseite sehr geholfen haben, die ersten rauchfreien Tage gut zu überstehen, möchte auch ich meine Eindrücke und Erlebnisse als neuer Nichtraucher hier reinschreiben. 
Wenn man einen Ex-Raucher fragt, warum er aufgehört hat zu rauchen, dann müsste als erste Antwort sofort kommen, wegen der Gesundheit. 2. Geldersparnis, 3. kein Gestank mehr in der Wohnung, in der Kleidung, usw. Bei mir war es wohl am ehesten der Grund, dass mir das Rauchen immer mehr vermiest wurde.
In der Firma wurde Rauchen im Werkstättenbereich verboten und es wurde acht so genannte "Raucherzonen" eingerichtet, wo offiziell geraucht werden durfte. Diese Raucherplätze wurden bereits auf 4 reduziert und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis im ganzen Betrieb nicht mehr geraucht werden darf. Für mich hieß das, entweder in dieser Glasraucherkabine zu rauchen, ein Raum mit 3 mal 5 Metern und durchschnittlich mit 8 Rauchern besetzt. Stellt euch mal diesen Gestank vor!
Oder ich habe heimlich auf dem Klo geraucht, wie ein Lehrling und gehofft, dass mich keiner erwischt.
Gerade in den letzten 2 Jahren wurde die Hetze gegen die bösen Raucher in allen Medien sehr forciert. Überall hagelte es plötzlich Rauchverbote und Raucher wurden schon fast wie Verbrecher hingestellt. 
Mir ist es schon passiert, dass ich in einem Restaurant, nach einem guten Essen eine Zigarette anzünden wollte, aber vorher fast unbewusst mich nach allen Seiten umgesehen habe, ob sich auch ja keiner durch meinen Qualm beim Essen gestört fühlen könnte und ich auch ja niemanden durch meine Raucherei belästige.
Bei uns daheim habe ich mir selber das Gebot auferlegt, nur im Heizkeller zu rauchen oder an warmen Tagen auf der Veranda. Ich wollte meinen Kindern und meiner Frau einfach nicht meinen Qualm und Gestank zumuten. Da stand ich also im Heizraum, einen Glimmstengel in der Hand und blies genüsslich den Rauch an die Decke.
Hier konnte ich hemmungslos und ungeniert rauchen, wie ich wollte. Da stehe ich in einem düsteren, staubigen, stinkenden Heizkeller, voller Spinnen und Spinnweben, und das soll der einzige Ort der Welt sein, wo ich mich als Raucher wohl fühle? Bin ich wirklich so süchtig? Nein! Zwei Tage später habe ich mit dem Rauchen aufgehört.  
Der erste Tag war für mich hart. Ein paar mal war ich kurz davor, wieder schwach zu werden.
Ausser mir wusste ja keiner, dass ich mit dem Qualmen aufgehört hatte. Also was hatte ich zu verlieren, wenn ich mir wieder Zigaretten kaufte? Aber, hätte mich vor mir selber geschämt, wenn ich nicht einmal einen Tag ausgehalten hätte.
Der zweite Tag war für mich schon um vieles einfacher. Ich wusste, dass ich bereits einen
Tag ohne diese blöden Glimmstengel überstanden hatte und ich war immer noch am Leben. Als ich am Morgen des zweiten Tages aufgestanden bin, fühlte ich mich richtig gut. Ich wusste, dass dieser Tag höchstens noch halb so schlimm werden konnte. Mit jedem weiteren Tag wurde es immer leichter und es war ein tolles Gefühl, zu erleben, wie ich mit jedem Tag freier wurde. Das tollste dabei ist, dass jeder Tag ohne Zigaretten eine Belohnung ist. Man muss die Belohnung nur erkennen.  
An meinem ersten Rauchfrei-Tag war es für mich eine Belohnung, als meine Frau zu mir sagte, es wäre für sie sehr ungewohnt, dass meine Kleidung nicht mehr nach Rauch stinkt und dass ich nicht mehr aus dem Mund rieche wie ein kalter Aschenbecher. Sie findet das einfach herrlich.
Schon an meinem zweiten Rauchfrei-Tag stellte ich zu meiner Freude fest, dass ich viel weniger hustete, als noch
vor ein paar Tagen. Gerade in den ersten Tagen habe ich sehr viel ans Rauchen gedacht und so manches mal hätte ich gerne eine angezündet.
Aber mit jedem Tag, der ohne Qualm vorbeigeht merke ich, wie ich mich immer wohler fühle.
Ich schlafe besser, das atmen fällt immer leichter, Bewegung und sich mal wieder richtig anstrengen macht richtig Spass. Irgendwie scheint neue Lebensenergie zurückgekehrt zu sein.  

Deshalb an alle, die mit der ekligen Qualmerei gerade aufgehört haben: gebt nicht auf! haltet durch!
Geniesst es, wie ihr euch jeden Tag wohler fühlen werdet!  Es lohnt sich auf jeden Fall! 

V
iel Erfolg.....wünscht euch Christian

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Alle Rauchfrei-Berichte sind persönliche Meinungsäußerungen, die uns von ehemaligen Rauchern zur Verfügung gestellt wurden, um durch die Veröffentlichung ihrer individuellen Erfahrungen anderen Rauchern beim Rauchen aufhören zu helfen. Vielen Dank.
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