Hallo,
ich
habe
insgesamt
20
Anläufe
gebraucht.
Ich
habs
mit
Büchern
probiert.
Ich
hab
mir
Bilder
angeguckt,
mit
Akupunktur,
mit
Tabletten
und
mit
Hypnose
-
genützt
hat es
kaum
bis
nix.
Meine
Mutter
ist
dadurch
krank
geworden,
beeindrucken
tat
mich
das
auch
nicht.
Ich
ging
da
eher
nach
dem
Motto
vor:
Ich
leb ja
sonst
so
gesund,
da
passiert
schon
nix.
Meine
höchste
abstinente
Phase
lag
bei 72
Stunden,
dann
fing
ich
wieder
an,
teilweise
mit
der
Ansage
an
alle:
"Lasst
mich
in
Ruhe,
ich
rauche
wieder"
und
nach
einem
weiteren
Versuch
heimlich.
Ich
schätze
mich
für
wirklich
süchtig
ein.
Selbst an
nassesten,
kältesten
Tagen
stand
ich
auf
dem
Balkon
und
rauchte.
Mein
Freund
raucht
nicht
und
tat es
auch
nie.
Er
schrieb
mir
nie
vor
aufzuhören,
betonte
aber,
dass
über
Kinder
nicht
nachzudenken
sei,
solange
ich
rauche.
"Ja,
o.k.
dann
nicht"
war meine
Antwort.
Dass
ich
mich
noch
besser
ernährte,
null
zunahm,
dass
ich
besser
aussah
und
Morgens
nicht
mehr
aufgequollen,
dass
ich
besser
roch,
dass
ich
besser
schlief
und
und
und ,
hielt
ich
alles
für
Firlefanz
und
weiß
ich im
Grunde
auch
erst
jetzt.
Ich
wollte
rauchen.
Aus. (Und
eine
Sache
zum
Zunehmen,
diejenigen
die es
tun
essen
einfach
mehr,
das
ist
alles,
nichts
anderes!)
Ich
habe
jetzt
aufgehört
und
das
von
jetzt
auf
gleich.
Wie?
Ich
ging
mir
auf
die
Nerven
und
ich
belog
jeden.
Diejenigen
die
sagen,
es war
so
einfach,
Hut
ab.
Das
war es
nicht,
an den
Morgen
nach
dem
Aufwachen
war
ich
über
alles
und
jeden
genervt
- ich
bewundere
da
heute
noch
meinen
Freund,
der
mitzog
und
mich
unterstütze.
Kollegen
und
Kunden
die
mir
morgens,
meiner
Ansicht
nach,
blöd
kamen,
hab
ich
verteufelt.
Ich
war
unausstehlich.
Das
wurde
auch
nicht
besser
und
nach
einer
Woche
hatte
ich
den
Eindruck:
das
wird
nie
besser
und
bleibt
mein
Leben
lang
so.
Toll!
In der
darauf
folgenden
Woche
Heulanfälle,
heftigen
Streitgespräche
und
null
Motivation,
dass
ich
vielleicht
bereits
8 Tage
über
den
Berg
bin,
hab
ich
mich
persönlich
in die
Mangel
genommen
und
mir
folgendes
gesagt:
DU
HAST
NIE
GERAUCHT,
wenn
Dich
jemand
fragt,
sagst
Du
"Wie?
Nein,
ich
hab
nie
geraucht".
Was
das
bringt?
Bekommt
man
nämlich
diese
Entzugserscheinungen,
muss
man
sich
sagen,
"wasn
das,
kenne
ich
nicht,
kann
ich
nichts
mit
anfangen,
wird
schon
bald
weggehen
-
basta,
und
weiter
im
Programm".
Mir
hats
geholfen.
Mir
half
das
über
die
schwierigste
Zeit
hinweg,
weil
alle
Erinnerungen
die
ich
bis
dato
mit
Zigaretten
verband
verdrängt
habe.
Ich
konnte
auf
einmal
Dinge,
die
ich
mit
Zigaretten
verband,
wunderbar
meistern.
Eben
weil
ich
nicht
mehr
an die
Zigis
dachte.
Und
das
ist
bis
heute
so.
Das
mag
sich
beknackt
anhören,
ist
aber
Fakt.
Wenn
man
wie
ich 15
Jahre
geraucht
hat,
nachher
bis zu
34
Zigaretten
am
Tag,
die
Mutter
Krebs
wegen
des
Rauchens
hat,
der
Freund
keine
Kinder
will
und
die
Chefs
einen
schräg
angucken
und
offen
zugeben
Dich
als
charakterschwach einzustufen
(auch
was
ganz
neues
- die
rauchen
auch
alle
aber
heimlich
:))
sollte
man
sich
überlegen
aufhören
und es
durchziehen.
Ich
hatte
tierisch
Angst,
das
kann
ich
Euch
sagen,
ich
hörte
an
einem
Tag
auf,
an dem
mein
Freund
wegfuhr
und
wir
uns
eine
Weile
nicht
sahen,
gerade
da
habe
ich
mich
gefragt:
"Wie
soll
ich
das
schaffen,
wenn
der
nicht
da
ist,
mir
fällt
ja die
Decke
auf
den
Kopf"
Da
habe
ich
den
Gedanken
gehabt
mir zu
sagen
ich
hätte
nie
geraucht
und es
funktionierte.
Ich
bin
schon
lange
rauchfrei.
Ich
habs
auch
durchgezogen,
meine
Mutter
raucht
immer
noch,
egal
wie
krank,
mein
Vater
hustet
sich
die
Lunge
aus
dem
Hals,
das
dazu.
Man
muss
verstehen,
dass
das
Rauchen
wirklich
Nonsense
ist.
Es
macht
krank,
jeden
macht
es
krank,
ist
so.
Hört
auf
und
ich
kann
versprechen,
dass
wirklich
nach
kurzer
Zeit
der
Punkt
kommt
wo man
nicht
mehr
daran
denkt.
Ist
wirklich
wahr
:)
Wenn
ich
das
geschafft
hab,
schafft
Ihr
das
eh.
Fio