Das
Plakat "rauchfrei2008", das ich
neulich an der Tür im Flur meines
Arbeitgebers habe hängen sehen,
hat mich zu
schreiben
animiert.
Heute, am 10.
Juni 2008, sind es exakt
20 Jahre, seitdem ich
nicht mehr rauche! Das freut mich
sehr und auch meine Familie.
Davor hatte ich auch schon mal für
zwei Jahre aufgehört, endgültig
aber erst bei meiner ersten
Schwangerschaft (1988). Ich bin
jetzt 47 und habe gegen Ende
meiner Schulzeit etwa ein Päckchen
geraucht, auch Tabak gedreht. Als
ich meinen Mann kennen
lernte, der schon zu der
Zeit wieder Nichtraucher war, habe
ich angefangen,
das Rauchen zu reduzieren, später
ganz aufgegeben. Durch die
Schwangerschaft ist mir das auch
nicht schwer gefallen.
Meine Erfahrung: Reine
Willensache! Aber nicht durch
Ablehnung
und negative Stimmung, sondern
durch Annahme, dass ich für mich
selbst akzeptiere, aufhören zu
wollen (auf welchen Beweggründen
auch immer, bei mir war das Kind
wichtiger) und ICH diejenige bin,
die "die Macht" über die
Zigaretten hat und nicht umgekehrt
(mit dem
Alkohol ist es ja ähnlich).
Entscheidender Erfolgsfaktor:
Zigarettenschachteln liegen sehen
und den Rauch riechen können, ohne
dabei selbst wieder rauchen zu
wollen. Das Rauchen sollte einem
"gleichgültig" sein (sagen z.B.
die Experten vom Autogenen
Training). Eine kleine Belohnung
für mich selbst habe ich mir immer
wieder in Aussicht gestellt. Das
Geld habe ich zwar nicht auf Dauer
gespart, mir aber öfter mal eine
kleine Freude gegönnt.
Sehr selten in den letzten Jahren
kam es mal vor, dass ich den
Geruch einer guten Zigarette
mochte, aber davor bewahrt blieb,
"nur so zum Spaß einmal ziehen zu
wollen". Da hatte ich doch den
Ergeiz, die 20 Jahre zu erreichen
und da geht es es weiter ...
Ich vermisse nichts! Und wenn in
meiner Umgebung mal einer raucht,
der darf genießen, so lange es
nicht zu viel wird und ich
eingenebelt werde und die
Klamotten unangenehm riechen.
Über die Hinweise auf den
Zigarettenschachteln kann ich nur
lachen, denn wer immer noch das
Geld dafür hat, wem es
schmeckt und wer immer noch Genuß
dabei empfindet, der wird weiter
rauchen. Da spielt der Gedanke an
die Gesundheit wohl nur eine
sekundäre Rolle. Allen, die
aufhören möchten, wünsche ich den
Mut und die nötige Kraft, den
eisernen Willen zu dieser
Entscheidung aufzubringen! Jeder
kann es schaffen, wenn er nur
möchte! ALLES GUTE UND VIEL
ERFOLG !!Mit freundlichen
Grüßen
Christa |
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