Hallo,
ich bin nun fast 46 Jahre alt und habe
mit dem Rauchen angefangen als ich 13
war. Somit rauche (te) ich schon
mehr als 30 Jahre. Nun, vor 3 Tagen hab ich damit aufgehört.
"Habe aufgehört" sage ich deswegen, weil ich den festen
Willen dazu habe. Welches zwingend notwendig ist,
wenn man das Rauchen aufgeben will.
In dieser Zeit (über 30 Jahre) habe ich
finanziell gesehen, eine kleine Eigentumswohnung
durch die Lunge gezogen.
Zuletzt hab ich Minimum
20 Zigaretten, und bis zu 40 Zigaretten maximal geraucht,
pro Tag versteht sich.
Ich habe in diesen über 30 Jahren die
Nikotinmenge einer Zigarette schrittweise verringert,
anfänglich rauchte ich die normalen Marlboro.
Danach stieg ich auf die Lights um. Und zum
Schluss, die letzten
Jahre sogar auf R1 Minima mit
nur noch 0,1mg Nikotin.
Na ja, Gift ist Gift. Man braucht sich da
nichts vormachen. Was besonders gefährlich ist,
sind neben
Nikotin die tausenden Begleit- und
Giftstoffe, die in jeder Zigarette
enthalten sind.
Gesundheitliche Probleme kannte
ich nicht. Zumindest nicht bis vor kurzem und nicht
bewusst.
Jetzt ging es los, vor ca. 4 Monaten, mit
den Bronchien und der Atmung. Alles
fing an sich zu verschlechtern. Hab immer öfters
Kopfschmerzen. Kondition schon länger kein Thema mehr. Das
Treppensteigen war und wurde eine immer grösser werdende
Qual. Ich wollte ganz normal Schwimmen, ging nicht
mehr........
Beim Ein- und Ausatmen hörte ich meine
Bronchien "schreien"..........,oder
war es die Lunge....ich weiss es nicht.
Es fing an zu pfeifen und röcheln. Ich
musste immer öfter husten. Das sind
sie dann wohl die Alarmglocken meines Körpers. ir kam es so vor, als
ob mein Körper flehend danach schrie, endlich auf dieses
widerliche Gift zu verzichten.
Vor drei Tagen hab ich mich dann vor
meinen Laptop gesetzt und habe in die Suchmaschine die Begriffe
"Was verursacht Rauchen im Körper des Menschen"
und danach den Begriff "Was passiert wenn
man aufhört zu rauchen"
....Nachdem ich mich da und dort durchgeklickt und
durchgelesen hatte, habe ich die Packung mit den restlichen
Zigaretten genommen, es zusammengeknüllt und weggeworfen.
Das zu lesen war für mich äusserst hilfreich. Denn es
wird einem deutlich vor Augen geführt, was man seinem Körper
antut.
Oder was man ihm Gutes
tut, wenn man aufhört mit dem
Rauchen, das war für mich noch wichtiger zu lesen.
Ich rauche jetzt seit 3 Tagen nicht mehr,
und merke Erstaunliches in dieser
kurzen Zeit. Ich fühle mich erheblich besser.
Das Atmen fällt gleich viel besser. Meine Bronchien
haben sich wieder beruhigt und pfeifen nicht mehr aus dem
letzten Loch.
Schöner Nebeneffekt: Es stinkt in der
Wohnung nicht mehr nach Rauch. :-)
Alles Erfolgserlebnisse,
die mich im Moment einfach nur noch mehr anspornen
durchzuhalten.
Ich will mir nicht anmaßen zu behaupten,
dass ich nicht mehr rauche und es
geschafft habe, Nichtraucher zu sein.
Das wäre dann viellleicht zuuu
einfach.....aber ich weiß das ich auf einem guten Weg bin.
Die Erfolgserlebnisse spornen einen automatisch an
und und verhindern einen Rückfall.
Jeder kann aufhören zu rauchen. Das
wichtigste ist: Man muss es wollen!!
Und meistens muss es halt , wie in
meinem Fall: wer nicht hören will muss fühlen,
einem gesundheitlich vor Augen geführt werden. Und
dem Willen ein wenig nachgeholfen werden.