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Nichtraucherberichte - Aktion
"Rauchfreie
helfen Rauchern" |
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Rauchfrei.de
befragt ehemalige Raucher zu ihren persönlichen Erfahrungen nach dem
Aufhören und was sie Rauchern, die gerne aufhören möchten, raten
können. Vielen
Dank für Ihre Hilfe! Wenn Sie rauchfrei sind und helfen wollen, dann teilen Sie uns Ihre Erfahrungen
und Meinung mit via
Email |
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Bärbel
(34)
"Mein Rauchstopp mit Kräuterzigaretten"
mehr Nichtraucher Geschichten |
Ich fang am besten mal von vorne an. Den
allerersten Zug an einer Zigarette tat ich mit "6 Jahren".
Meine Eltern schickten mich öfter mal eine Zigarette
holen. Tja und da war
ich halt neugierig. Leider hat mich der Hustenanfall danach
nicht davon abgehalten 6 Jahre später
richtig mit dem
Rauchen anzufangen.
Dazu kam es, dass meine Freunde auch
alle rauchten und ich natürlich dazu gehören wollte. Was am
Anfang noch cool war wurde schnell zur Sucht. Bevor ich mich
versah ging es nur noch darum an Zigaretten zu kommen.
Da meine Eltern und zwei meiner Brüder rauchten, war
das meistens kein Problem. Aber schon mit
etwa 13 Jahren bekam ich die Auswirkungen der Sucht zu
spüren, nämlich dann, wenn keine Zigaretten da waren...
Trotzdem machte ich nie den Versuch aufzuhören. Solange es
mir gut ging. Es schmeckte doch, beruhigte, entspannte usw.
Welch Selbstbetrug!
Aber dann mit 27 Jahren, nachdem ich meine Lunge schon
15 Jahre zugequalmt hatte, konnte ich die gesundheitlichen
Beschwerden nicht mehr übersehen. Mittlerweile rauchte ich
locker 2 Päckchen und mehr am Tag.
Meine Eltern, die beide
schon Herzinfarkte hinter sich hatten, beschlossen nun
Nägel mit Köpfen zu machen. Im Internet fand meine Mutter einen Bericht über
Kräuterzigaretten und besorgte sich solche.
Nachdem ich 2 Tage beobachtete wie die zwei das
mühelos schafften, wagte auch ich den Versuch.
Ich las diesen Artikel über diese Frau, die es
damit geschafft hatte, rauchte währenddessen sicher 8 Zigaretten,
so daß meine Lunge nach Sauerstoff schrie, und zerdrückte
die Packung anschließend in der Hand. Als ich kurz darauf in der Dusche stand,
um auch den Gestank von mir zu waschen, habe ich vor
Glück geweint.
Viele
sagen, man sollte die Finger von
Kräuterzigaretten lassen, da sie durch den
Verbrennungsvorgang genauso schädlich wie die anderen Zigis
sind. Ich habe sie am Anfang genauso geraucht wie vorher die
anderen. Also fast zwei Päckchen! Aber nur ein paar Tage.
Danach wurden es immer weniger.
Und obwohl ich ja noch immer
"rauchte", konnte ich spüren,
das meine Lunge nicht mehr so
pfiff. Der Husten wurde besser!
Die ersten 5 Tage waren nicht einfach. Mit meiner Stimmung
ging es wie auf einer Achterbahn zu. Aber trotzdem war es
einfacher als ich gedacht habe. Auch meine Eltern schafften
es.
Nach ca. 3 Monaten waren die Kräuterzigis auch kein Thema
mehr. Meine Mom hatte sie
sowieso nur 3 Wochen
lang geraucht.
Leider bin ich 3 Jahre danach wieder in diese verdammte
Falle getappt. Ich dachte, ich hätte alles unter
Kontrolle. Ich rauchte eine Zigarette,
die eh nicht schmeckte und
dachte mir, was soll's.
Als dann kurz darauf die erste Streßsituation kam und eine
Freundin mir eine anbot, griff
ich ohne groß nachzudenken zu.
Bei der ersten hatte
ich kein
Verlangen, aber die Zweite hatte es in sich. Die Gier war wieder da
und anstatt zu widerstehen, redete ich mir noch immer
ein, ich hätte alles im Griff.... und rauchte die nächste.
Und da war ich wieder voll drinnen. Es dauerte nicht lange
und meine Lunge pfiff wieder, der Husten kam zurück und mit
jeder Zigarette war ich davon überzeugt an Lungenkrebs zu
sterben.
Wie habe ich geweint und meinen Freund angefleht,
mir zu helfen. Ich wollte doch
nie wieder rauchen.
Danach versuchte
ich mehrmals aufzuhören:
Hypnose, Allen Carr,
Nikotinpflaster, Tabletten
vom Arzt, Akupunktur,
Elektronikzigarette
- aber nichts half. Zwar schaffte ich
immer ein paar Tage ohne, aber es war die reinste Qual. Meine
Gedanken schlichen nur um die Zigaretten.
Mittlerweile glaubte ich, dass ich es wohl
nie mehr schaffen würde, denn ich rauchte nun schon wieder 4
Jahre ...
Ich hatte mir vor einiger Zeit auch Kräuterzigaretten
besorgt, aber noch keinen Anlauf
damit gemacht.
Nun bin ich letzte Woche auf diese Seite gestoßen und all
diese Beiträge haben mir Mut gegeben.
Und ich tat es genauso wie beim ersten mal. Rauchte was die
Lunge aushielt, zerdrückte anschließend die Packung, ging
duschen und bin nun seit einer Woche ohne Probleme
NICHTRAUCHER !!!
Ok, ich rauche Kräuterzigaretten,
aber es werden schon weniger. Und ich weiß ja, dass auch die
bald Vergangenheit sein werden.
Für alle die auch aufhören wollen, ich glaube für jeden gibt
es seine spezielle Methode, die Droge
Nikotin in den Griff zu bekommen. Man muß sie nur finden und
darf nicht aufhören, es zu versuchen. Und wenn es Klick
macht, dann ist es auch gar nicht mehr schwer! Und es lohnt
sich, alleine schon von dieser Angst befreit zu sein, das
man sich selbst umbringt !
Ich wünsche allen Noch Raucher ganz viel Kraft !!!
Liebe Grüße
Bärbel
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