Hallo, ich
bin 48 Jahre alt, männlich
und rauche seit 1971.....Habe am
letzten Samstag die hoffentlich letzte Zigarette
meines Lebens geraucht, weil ich nicht mehr
länger abhängig
sein will und es
immer schwieriger wurde, überhaupt zu rauchen (Flieger, USA, Gebäude,
aufhörende Freunde etc.) und weil ich die
gesundheitlichen Folgen fürchte, wie
wohl ich bis jetzt
kerngesund bin.
Nach den paar Tagen
kann ich für mich folgendes sagen: Der
Entzug war
unglaublich. Ich bin wie ein Junkie durch die
Welt geirrt, aber habe mir trotz Vorhandenseins diverser
Stangen in meiner Nähe eine Kippe
verkniffen.
Als Ersatz brauche ich auf jeden
Fall Nicotin, das ich mir in Form eines täglichen
Nikotinpflasters gerade gebe.
Das hilft recht gut bei mir. Da
ich bei 2
Schachteln am Tag auch das Orale nicht ganz in den Griff
bekomme, gönne ich mir zur Zeit einen Zahnstocher, auf dem ich herumkaue. Ist
zwar keine Zierde, aber es hilft.
Wichtig erscheint mir auch
ein komplettes Programm, das mich weg von
den Rauchergewohnheiten, mehr -
oder in meinem Fall - überhaupt ein bißchen
Sport, an die Luft, sich belohnen mit Kino etc.
Generell ist es
für mich unglaublich schwierig.
Ich hangele mich von
Stunde zu Stunde und Tag zu Tag. Einen Leitfaden für jede(n)
gibt es nicht. Hoffen wir, daß ich es trotzdem
schaffe.
Christian