Nikotin News 2005

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Passivrauchen fordert jährlich 3300 Tote - Dez. 05
Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben bewiesen, daß Passivrauchen auch die Gesundheit von Nichtrauchern extrem schädigt. In Folge von eingeatmeten Tabakqualm sterben demnach jedes Jahr mehr als 2000 Nichtraucher an Herzkrankheiten, etwa 800 kommen durch Schlaganfälle ums Leben und etwa 300 durch Lungenkrebs oder chronische Lungenerkrankungen. Bei Säuglingen und Ungeborenen sollen etwa 60 durch rauchende Mütter in Folge des Passivrauchens sterben.
Aus diesen alarmierenden Zahlen ziehen die Wissenschaftler den Schluß, daß ein bundesweit geltendes Gesetz zum umfassenden Schutz von Nichtrauchern in der Öffentlichkeit notwendig ist. Ein Rauchverbot müsse neben dem Arbeitsplatz auch Restaurants und Kneipen umfassen.

Passivrauchen


Tabaksteuererhöhungen reduzieren Zigarettenabsatz um 11 Prozent -Okt. 05
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit, daß der Zigarettenverkauf in Deutschland im dritten Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr um 11% auf 25,7 Milliarden Stück zurückging.

Der Umsatz mit Tabakwaren stieg in Folge der Preiserhöhungen dennoch um 10,3 % auf 6,6 Milliarden Euro. Der größte Umsatzanteil (80%) fiel auf Zigaretten mit 5,3 Milliarden Euro. Immer beliebter werden selbst gedrehte Zigaretten („Feinschnitt“), dessen Absatz um 43,5% auf 9635 Tonnen zunahm. Die verkaufte Menge an Zigarren und Zigarillos nahm um 6,8% zu, während Pfeifentabak um 14% zurückging.
Wegen der Steuererhöhungen kassierte
der Staat trotz sinkenden Zigarettenabsatzes mehr als im Vergleichszeitraum. Die Tabaksteuereinnahmen stiegen im 3.Quartal um 13,5% auf 3,9 Mrd. Euro.

Tabaksteuer

Zigaretten werden um weitere 6 Prozent teurer (Sept. 05)
Zum 1.September 2005 werden erneut die Zigarettenpreise erhöht.
Ursache für die Preiserhöhung ist eine erneute Anhebung der Tabaksteuer um etwa 1,2 Cent je Zigarette. Eine dpa-Umfrage bei deutschen Zigarettenherstellern ergab, daß die Unternehmen zumeist die Preise für eine Schachtel Zigaretten um 20 Cent absenken und die Packung um zwei Stück verkleinern. Damit kostet eine Schachtel „Marlboro“ mit 17 Zigaretten 3,80 Euro. Damit ist die dreistufige Tabaksteuererhöhung seit März 2004 abgeschlossen. Der Preis einer Standard-Zigarettenschachtel mit 18 Zigaretten ist seitdem um 33% von 3 Euro auf 4 Euro gestiegen.
Rauchverbot


Deutliche Mehrheit für Rauchverbot an Schulen (August 05)
Bei unserer letzten Umfrage auf Rauchfrei.de sprachen sich 76 Prozent der Teilnehmer für ein Rauchverbot von Schülern und Lehrern an Schulen aus. Nur 7 Prozent waren der Meinung, daß nur Schülern das Rauchen verboten werden sollte. 17 Prozent waren der Meinung, daß ein Rauchverbot an Schulen nichts bringt.
Aktuelle Umfrage

Deutsche rauchen erstmals weniger (August 05)
Die Zahl der Raucher in Deutschland ging erstmals zurück, meldete das Deutsche Krebsforschungs-zentrum (DKFZ). In einer Studie des DKFZ und der Uni Köln wird als Hauptgrund dafür die mehrma-lige Erhöhung der Tabaksteuer in den letzten 2 Jahren ausgemacht. Der Zigarettenkonsum sank von 2002 bis 2004 um 12% von jährlich 168 Milliarden auf 148 Milliarden Zigaretten.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den jungen Rauchern. In der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen ging der Raucheranteil von 28 % im Jahr 2001 auf 20 % (2005) zurück.
Rauchen aufhören


Die Schweiz erklärt Rauchverbot für Züge, Busse und Schiffe (Juli 05)
Im öffentlichen Verkehr der Schweiz ist das Rauchen ab dem 11. Dezember 2005 verboten. Neben den Passagierräumen in öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Rauchverbot auch in geschlossenen Räumen der Bahnhöfe wie Schalterhallen und Wartesälen mit beschränkter Luftzufuhr gelten.
Die Raucher-Schilder werden nach dem Fahrplanwechsel entfernt und die Aschenbecher werden innerhalb eines halben Jahres demontiert.

aktuelle Umfragen

Tschechien und Spanien schränken ab 2006 spürbar das Rauchen ein (Juli 05)
Das Nachbarland Tschechien will Rauchen an öffentlichen Orten verbieten und folgte damit vielen anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien, Irland und Norwegen. Das neue Gesetz untersagt Rauchen in öffentlichen Bereichen von Gebäuden, am Arbeitsplatz und auf Plätzen wie Bushaltestellen und Bahnsteigen. In Gaststätten, Cafes und Bars müssen spezielle Räume eingerichtet werden. Die Zahl der Tabakgeschäfte soll begrenzt und Zigarettenautomaten abgeschafft werden. Das Gesetz soll ab dem 1.1.2006 gelten.
Auch Spanien schützt ab 2006 die Nichtraucher. Das Rauchen am Arbeitsplatz, in öffentlichen Gebäuden und geschlossenen Sportanlagen wird ohne Ausnahme verboten sein. Gaststätten dürfen für Raucher künftig nur 30 Prozent des Gastraums bereitstellen, wenn für gute Belüftung und räumliche Abtrennung gesorgt wird.
Rauchverbote


Nichtraucher-Initiative zeigt Unirektor wegen fahrlässiger Körperverletzung an (Juni 05)
Die Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. (NID) hat den Rektor der Universität Tübingen, Prof. Dr. Eberhard Schaich, wegen fahrlässiger Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft Tübingen angezeigt. Der Verein begründete die Anzeige mit der beharrlichen und böswilligen Weigerung des Rektors, die nichtrauchenden Mitarbeiter und Studierenden vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch zu schützen. Zum Schutz der Beschäftigten sei er durch §5 Arbeitsstättenverordnung verpflichtet. Das gesamte Schulwesen stehe laut Grundgesetz unter Aufsicht des Staates und deshalb seien auch alle Studierenden gegen Gefahr für Leben und Gesundheit so weit wie möglich zu schützen. Bei Tabakrauch handle es sich um ein hochgiftiges Schadstoffgemisch, das mittel- und langfristig auch bei Nichtrauchern in Abhängigkeit von Dauer und Konzentration des eingeatmeten Tabakrauchs irreversible gesundheitliche Schäden verursache. An anderen Universitäten bestehen (oder stehen vor der Einführung) nach Angaben der NID hingegen bereits wirksame Nichtraucherschutz-Regelungen.
Passivrauchen


Deutsche rauchen weniger Zigaretten (Juni 05)
Das Statistische Bundesamt veröffentlichte zum Weltnichtrauchertag die aktuellen Verbrauchssta-tistiken für das Jahr 2004. Es wurden am Tag durchschnittlich 305 Millionen versteuerte Zigaretten geraucht. Da sind rund 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Zigarren und Zigarillos wurden 10 Millionen konsumiert, während Feinschnitt zum Selbstdrehen (und als Pfeifentabak) hingegen um 30 Prozent auf 66 Tonnen täglich zulegte. Diese Entwicklungen ergaben sich als Folge der mehrmaligen Tabak-steuererhöhungen in den letzten beiden Jahren.
Alle Angaben berücksichtigen nur in Deutschland versteuerte Tabakwaren. In wie weit von deutschen Rauchern auf Schmuggelware oder billigere Tabakwaren im Ausland ausgewichen wurde, erfasst diese Statistik nicht.
Raucherentwöhnung


Erstmals seit 8 Jahren weniger jugendliche Raucher in Deutschland (Juni 05)
2004 rauchte fast jeder vierte (23 Prozent) der 12- bis 17jährigen, 1997 waren es noch 28 Prozent. In der Altersgruppe der 12- bis 25jährigen ging der Anteil der Raucher von 41 auf 35 Prozent zurück. Besonders alarmierend ist die konstant hohe Anzahl junger Raucherinnen in Ostdeutschland: Von den 12- bis 17jährigen Mädchen griffen 2004 in den neuen Bundesländern 35 Prozent zur Zigarette - im Westen waren dies 20 Prozent. Als wesentlichen Grund für den Rückgang jugendlicher Raucher werden neben erfolgreichen Präventionsmaßnahmen die deutlich spürbare Tabaksteuererhöhung genannt.
Raucherstatistiken


Erhöhte Tabaksteuer lässt Raucher auf billige Produkte ausweichen (Juni 05)
Die Bundesregierung muß sich mit weniger Einnahmen aus der Tabaksteuer zufrieden geben. Statt geplanter Mehreinnahmen steht in den ersten Monaten des Jahres sogar ein Minus im Vergleich zum Vorjahr zu Buche.
Die Raucher haben auf die Serie von Tabaksteuererhöhungen mit dem Kauf billigerer Tabakprodukte
reagiert. Sie wechselten auf Billigmarken oder zum Selbstdrehen. Der Kauf von Zigaretten im Ausland und von Schmuggelware im Inland dürfte ebenfalls zugenommen haben.
Wie viele Raucher ihr Laster wegen der erhöhten Preise aufgegeben haben oder wie viele Jugendliche vom Rauchen abgehalten werden konnten, lässt sich noch nicht quantifizieren. Die nächste Tabak-steuererhöhung ist für den September dieses Jahres geplant. Tabaksteuer


Zigaretten werden immer begehrtere Schmuggelware in Europa (Juni 05)
Die hohe Tabaksteuer in einigen EU-Ländern hat zu einem Schmuggelboom für Zigaretten geführt, erklärte das österreichische Innenministerium. Viele illegale Zigaretten werden aus den osteuro-päischen Ländern über Österreich in die Länder mit besonders hohen Preisen geschmuggelt.
Zielland Nummer 1 ist Großbritannien, wo ein Packung rund 7 Euro kostet. Auf Position 2 wird aufgrund der massiven Preiserhöhungen demnächst Frankreich rücken, meinten erfahrene Zoll-fahnder. Für Deutschland wird in Zukunft (September nächste Stufe der Tabaksteuererhöhung) auch mit einem stark zunehmenden Schwarzhandel gerechnet.

aktuelle Umfragen.


Tabaksteuer soll für Aufklärung und Vorbeugung verwendet werden  (Juni 05)
Dieses Ergebnis brachte unsere letzte Online-Umfrage. Auf die Frage "Für was soll die Tabaksteuer verwendet werden?
" entschieden sich die Besucher von Rauchfrei.de für folgende Alternativen:
54% meinten die beste Verwendung wäre für Suchtvorbeugung und Aufklärung. 24% wollten die Tabaksteuer den Krankenkassen zum Ausgleich für zusätzliche Krankheitskosten der Raucher zur Verfügung stellen, 19% waren für eine Förderung der Raucherentwöhnung und 3% wollten keine andere Verwendung der Tabaksteuer.
Die aktuellen Umfragethemen auf Rauchfrei.de finden sie unter
aktuelle Umfragen.


Weltnichtrauchertag: Deutsche Nichtraucherpolitik ist ungenügend (Mai 05)
Das Nichtraucher Portal Rauchfrei.de - seit 1999 online - fordert anlässlich des Weltnichtraucher-tages am 31.Mai 2005 den Bundeskanzler und das neue Regierungskabinett im September zu einer Änderung der bisherigen ungenügenden Nichtraucherpolitik auf.
In 10 "Rauchfrei-Thesen" werden u.a. eine zweckorientierte Verwendung der Tabaksteuer, ein Verbot von Zigarettenautomaten in der Öffentlichkeit, ein totales Werbeverbot für Tabakprodukte, bessere Unterstützung der Raucherentwöhnung und der Nikotinsüchtigen und eine aktivere Förderung des Nichtraucherschutzes gefordert. Die vollständigen Thesen und deren Begründung:
Thesen.


Liste der Zusatzstoffe in Zigaretten veröffentlicht (Mai 05)
Hunderte von Zusatzstoffen werden dem Zigarettentabak von den Herstellern in Deutschland legal zugesetzt. Darunter sind unter anderem Gemische von Aromen, Früchte, Sirupe, Zucker, Harnstoff, Ammoniak und Menthol. Ziel der Stoffe ist es das Brennen zu verringern, den strengen Tabakgeschmack zu überdecken, die Aufnahme von Nikotin zu erleichtern etc.
Das Bundesministerium für Verbraucherschutz hat eine Liste der "tabakfremde Substanzen" veröffentlicht. Stoffe, die sich als krebs- oder suchterregend erweisen, sollen zukünftig als Zusatzstoffe in Zigaretten verboten werden.
Zusatzstoffe in Zigaretten 


Bundeskabinett beschließt Tabakwerbeverbot (Mai 05)
Das Bundeskabinett hat gemäß EU-Recht (keine Eigeninitiative!) ein Werbeverbot für Zigaretten und Tabakwaren auf den Gesetzesweg gebracht. Die Bundesregierung muss die EU- Richtlinie bis zum 31. Dezember 2005 in deutsches Recht umsetzen, will sie nicht ein teures Vertragsverletzungs-verfahren riskieren.
So soll Werbung für Tabakprodukte in Zeitungen, Magazinen, im Internet und bei grenzüberschreitend übertragenen Sportveranstaltungen nicht mehr zulässig sein. Die deutsche Verbraucherschutzminis-terin Renate Künast begründete das Werbeverbot mit dem Schutz Jugendlicher vor dem Rauchen.

Nichtraucherpolitik


Deutsche für ein Rauchverbot am Steuer (Mai 05)
Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid ermittelte, daß zwei Drittel der Deutschen dafür sind, das Rauchen am Autosteuer zu verbieten. Besonders Frauen stimmten mit 71 Prozent für ein entsprechendes Rauchverbot.
Ausgelöst wurde die Umfrage durch einen Politikervorstoß, der die Diskussion dazu ausgelöst hatte. Die Unfallgefahr steige durch rauchende Autofahrer massiv, war die vorgebrachte Begründung. Dennoch sehen Automobilclubs und das Verkehrsministerium keinen Grund für ein derzeitiges Rauchverbot am Steuer.
Aktuelle Umfrage


Höhere Tabaksteuer läßt Jugendliche weniger rauchen (Mai 05)
Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, daß wegen der Anhebung der Tabaksteuer im Jahr 2004, weniger deutsche Jugendliche zur Zigarette gegriffen haben. Dies ermittelte eine Studie des Gesundheitsökonomen Karl Lauterbach. 12 bis 17-Jährige hätten ihren Tabakkonsum um 13 Prozent gesenkt.
Regierungsberater Lauterbach begrüsste diesen Erfolg, weil durch einen aufgrund der höheren Tabaksteuer gesenkten Zigarettenkonsum langfristig viele Erkrankungen verhindert und die Zahl der Sterbefälle gesenkt werden könne. Jährlich könnte dies zu Einsparungen von bis zu drei Milliarden Euro
für die Krankenkassen führen.
Tabaksteuer


Bahn verbietet Rauchen in Nahverkehrszügen in Niedersachsen und Bremen (April 05)
Die Deutsche Bahn AG will von Juni an dieses Rauchverbot einführen. Grund dafür, sei, daß es für Nichtraucher im Berufsverkehr häufig zu wenige Sitzplätze gäbe, begründete sagte ein Sprecher das Vorhaben. begleitet soll dies durch eine witzige Werbeaktion werden. Zu Beginn des Rauchverbotes soll „eine wandelnde Zigarette” durch die Züge laufen, um die Fahrgäste darauf hinzuweisen.

Rauchverbote


Ab 2008 Hälfte der Plätze in deutschen Restaurants für Nichtraucher reserviert (März 05)
Das Bundesgesundheitsministerium und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) haben sich geeinigt, dass in den meisten deutschen Restaurants ab März 2008 die Hälfte der Plätze für Nichtraucher reserviert werden soll. Der Verband hat sich darüber hinaus verpflichtet, bis zum März kommenden Jahres in mindestens 30 Prozent der Speiselokale 30 Prozent der Plätze für Nichtraucher bereit zu stellen. Die Vereinbarung gilt für alle dem Dehoga angeschlossenen Betriebe, die regelmäßig Speisen anbieten und über 75 Quadratmeter bzw. 40 Sitzplätze verfügen; Kneipen, Bars und Discos sind vom Stufenplan nicht betroffen. aktuelle Umfragen


1000 Bahnhöfe rauchfrei (März 05)
Idstein in Hessen ist der tausendste rauchfreie deutsche Bahnhof. Gestartet wurde das Programm im September 2002 mit zunächst 54 größeren Bahnhöfen. In rauchfreien Bahnhöfen ist das Rauchen nur in gekennzeichneten Raucherbereichen, Gastronomiebetrieben und speziellen Bereichen in den DB Lounges gestattet.
In unterirdischen Stationen ist Rauchen aus Sicherheitsgründen grundsätzlich verboten. Alle rauchfreien Bahnhöfe sind mit entsprechenden Schildern und Plakaten ausgestattet.
Auch in den Fernverkehrszügen wurde der Anteil an Raucherplätzen seit Mitte der siebziger Jahre kontinuierlich von 50 Prozent auf 20 Prozent reduziert. Das entspricht dem Wunsch der Kunden, die immer seltener Raucherplätze reservieren.
Passivrauchen


Magdeburg will Kippen von Spielplätzen verbannen (März 05)
Die Stadt Magdeburg will Glimmstängel auf öffentlichen Spielplätzen verbieten. Bei der Reinigung des Sandes in den Spielkästen werden regelmäßig erhebliche Mengen Kippen gefunden. Das Rauchverbot diene der Erhaltung der angenehmen Athmosphäre auf den Freizeitinseln für Kinder und Jugendliche und ziele besonders auf die Sicherheit spielender Kleinkinder ab. Für kleine Kinder kann bereits eine einzige verschluckte Zigarette zu tödlichen Vergiftungen führen. Derzeit wird dazu eine Änderung der Grünanlagensatzung vorbereitet. Rauchverbot


3/4-Mehrheit stimmt für höhere Krankenkassenbeiträge von Rauchern (Feb 05)
In unserer gerade abgeschlossenen Umfrage fragten wir unsere Besucher "Sollen Raucher höhere Krankenkassenbeiträge zahlen? - Zusatz: Raucher verursachen in der Krankenversicherung höhere Kosten, sterben aber um einige Jahre früher."
Das Ergebnis: "
78% sprachen sich für höhere Beiträge aus - 22 % waren dagegen."
Die aktuellen Umfragen beschäftigen sich mit den Themen "Tabaksteuer" und "Rauchfreie Schule". Sie können gerne ihre Stimme hier abgegeben:
aktuelle Umfragen


„Ohne Kippe“: Klinik geht neue Wege im Kampf gegen Nikotinsucht bei Kindern (Feb 05)
Als erste Klinik in Deutschland greift das Staedtische Krankenhaus Pirmasens ein Modell auf, das die Uniklinik Heidelberg zur Raucher-Vorbeugung bei Schulkindern entwickelt hat. Der Pilot im Staedtischen Krankenhaus startet am 24. Februar um 10:00. Geplant sind Folgetermine mit Schulen aus der gesamten Westpfalz (Meldung von Cornelius Bischoff).
Weitere Infos: Thoraxklinik Heidelberg, Raucherprävention, Michael Ehmann, Amalienstraße 5, 69126 Heidelberg, Tel.:06221/ 396279, E-Mail: michael.ehmann@thoraxklinik-heidelberg.de
Nikotinsucht


Erhöhung der Tabaksteuer in 2004 verfehlt Ziele (Jan 05)
Das statistische Bundesamt ermittelte für das Jahr 2004 einen Verbrauch von 111,7 Mrd. Zigaretten (minus 16%). Die Preiserhöhungen veranlassten etwa ein Viertel der Raucher zum Wechsel auf die billigeren Feinschnittprodukte zum Selbstdrehen (plus 30,4%). Die Anzahl konsumierter Zigarren und Zigarillos stieg ebenfalls um 13,7 Prozent.
Insgesamt sank der Umsatz von versteuerten Tabakwaren auf 22,9 Mrd.
Euro (minus 1,2%). Unbe-rücksichtigt bleiben in der jüngsten Statistik die Einflüsse auf den Konsum von ausländischen oder geschmuggelten Zigaretten.
Die zwei Erhöhungen der Tabaksteuer im Jahr 2004 brachten dem Finanzminister weder die erhofften Mehreinnahmen noch liessen sich so viele Raucher wie erhofft von der Kippe abbringen.

Buch-CD-Tipps: Informieren und Aufhören    Tabaksteuer


Italien: Striktes Rauchverbot in öffentlichen Lokalen ab dem 10.1.2005 (Jan 05)
In Italien darf ab dem 10.Januar 2005
in öffentlichen Lokalen nur noch in separaten Räumen mit eigener Lüftung gequalmt werden. Die Zonen, in denen Qualmen erlaubt ist, müssen sich laut Gesetz am Ende des Saales befinden, verschließbare Türen haben, sie dürfen nur 50 Prozent der Gesamtfläche des Lokals einnehmen und die Luft muss stän­dig von einer speziellen Klimaanlage gereinigt werden. Die allermeisten Bars und Esslokale sind darauf nicht vorbereitet und erklären daher das gesamte Lokal zur Nichtraucherzone.
Restaurantbesitzer müssen eigenhändig gegen Gäste vorgehen, die das Rauchverbot mißachten. Tun sie das nicht, droht eine Strafe von bis zu 2200 Euro. Rauchenden Gästen selbst drohen Geldbußen von mindestens 27 Euro. Wenn sie vor Kindern oder Schwangeren rauchen, müssen sie  bis zu 600 Euro zahlen. Die Behörden haben bereits angekündigt hart durchzugreifen.

Aktuelle Umfragen  Rauchverbot

Rauchen News 2004
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