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Rauchen & Nichtraucher
News 2007 |
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Weitere Rauchverbote
ab Januar in Kraft
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Dez 2007
Nach den ersten Rauchverboten
auf Länderebene in
Baden-Württemberg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen
treten zu Jahresbeginn in weiteren Bundesländern (Bayern, Berlin,
Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Schleswig-Holstein und NRW)
Nichtraucherschutzgesetze in Kraft.
In
Mecklenburg-Vorpommern und Bremen wird ein bestehendes eingeschränktes
Rauchverbot zum neuen Jahr auch auf die
Gastronomie ausgeweitet.
Sachsen,
Rheinland-Pfalz und das Saarland lassen Rauchverbote im Februar in
Kraft treten, Thüringen folgt zum 1. Juli
2008.
Rauchverbote in den
Bundesländern |
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Bayern mit
konsequenten Rauchverbot
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Nov 2007
Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber,
dass die in Bayern regierende CSU die
bundesweit härteste Regelung zum Nichtraucherschutz beschlossen
hat.
Das Rauchen in bayerischen Gaststätten und öffentlichen Gebäuden soll
vom kommenden Jahr an strikt verboten sein. Auch in Bierzelten und
Vereinsheimen darf künftig nicht mehr geraucht werden. Darauf hat sich
die CSU-Landtagsfraktion geeinigt.
Der bisher vorliegende Gesetzentwurf wurde dadurch deutlich
verschärft. Statt vieler Ausnahmen gilt ein absolutes Rauchverbot für
alle Bereiche der Gastronomie. Damit wird es erstmals ein rauchfreies
Oktoberfest 2008 geben.
Damit steht in Bayern die strengste Regelung an, die in einem
deutschen Bundesland bislang zum Thema Nichtraucherschutz beschlossen
wurde. Es fehlt lediglich noch die
Verabschiedung des Gesetzes durch den
bayerischen Landtag.
Rauchverbote |
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Erste
Stadt verbietet Rauchen in eigenen vier Wänden
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Okt 2007
Der
Stadtrat des kalifornischen 26.000-Einwohnorts
Belmont beschloß ihren Bürgern das Qualmen in
den eigenen vier Wänden zu verbieten. Davon betroffen sind Bewohner
von Appartementhäusern, in denen sich Anwohner über eine
Rauchbelästigung beschweren könnten. Auch Parks, Freiluft-Restaurants
und andere öffentliche Plätze sollen in die Verbotszonen
eingeschlossen werden. In Einfamilienhäusern, Tabakläden und
Motel-Zimmern sowie im eigenen Auto soll Rauchen weiterhin erlaubt
sein. Auch auf dem Bürgersteig darf geraucht werden, solange ein
Sicherheitsabstand von 6,6 Metern zum nächsten Hauseingang oder
Fenster eingehalten wird. Das Bußgeld bei Verstoß werde bis zu 1000
Dollar betragen.
Nichtraucherschutz |
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Bundestag immer noch nicht rauchfrei
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Okt 2007
Darüber berichtete die Tageszeitung „Die Welt“. Während in allen
Bundesbehörden das Rauchen seit dem 1.September verboten ist, können
Abgeordnete im Parlament nach Herzenslust weiterpaffen. Derzeit gilt
ein Rauchverbot im Plenum sowie in Sitzungssälen und gastronomischen
Einrichtungen der Bundestagsgebäude. In Büros, Fluren und Lobby darf
gequalmt werden.
Rauchfrei.de fragt sich, warum es gerade für
die Parlamentsgebäude des Bundes eine Ausnahme gibt
und ob hier mal wieder eine Extrawurst für unsere
Volksvertreter gebraten wird. Wenn schon Rauchverbot,
dann für alle – auch für Bundestagsabgeordnete. Diese Meinung vertritt
auch der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Olaf
Scholz, der keine Sondersituation für den Deutschen Bundestag zulassen
will. Was in anderen Bundesbehörden angewandt werde, müsse auch für
das Parlament gelten. Auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und
Verbraucherschutzminister Horst Seehofer hatten appelliert für das
gesamte Gebäude ebenfalls ein Rauchverbot zu erlassen.
Rauchverbote |
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Rauchverbot läßt Zahl
der Herzinfarkte sinken -
Sep 2007
Der
Spiegel berichtete über diese positive Auswirkung des Rauchverbotes in
Schottland, das seit April 2006 gilt. Die Zahl der Herzinfarkte nahm
seitdem um 17 Prozent ab. Wenn sich diese Ergebnisse bestätigen, wären
Rauchverbote die beste und billigste
Gesundheitsmaßnahme neben mehr körperlichen Betätigung.
Da in Deutschland ab 2008 fast überall Rauchverbote gelten werden,
ergäbe das für Deutschland hochgerechnet etwa 50.000 Herzinfarkte
weniger. Der Herzinfarkt trifft jedes Jahr 275.000 Deutsche, rund
150.000 sterben daran.
Raucherkrankheiten |
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Gaststättenverband will Klage gegen Rauchverbot unterstützen
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Sep 2007
Die
„Tageszeitung“ berichtete über eine Aussage der Hauptgeschäftsführerin
des Bundesverbandes des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga),
Ingrid Hartges, indem sie ankündigte, eine Verfassungsbeschwerde
zweier betroffener Gastronomen in Niedersachsen und Baden-Württemberg
zu unterstützen. Sie rechne damit, dass die Verfassungsbeschwerde in
zwei bis sechs Wochen in Karlsruhe eingereicht würde.
Niedersachsen und Baden-Württemberg waren die ersten Bundesländer, die
ein generelles Rauchverbot unter anderem in Gaststätten, Restaurants
und Diskotheken erlassen haben. Dort ist seit Anfang August das
Rauchen nur in abgetrennten Räumen erlaubt. Vor allem Besitzer
kleiner Gaststätten und Kneipen befürchten erhebliche Umsatzeinbußen.
Rauchverbot |
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Schockbilder sollen Raucher wachrütteln
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Sep 2007
Mit
abschreckenden Bildern auf Zigarettenschachteln will London ab 2008
Rauchern ihr Laster abgewöhnen, war in der Tageszeitung TAZ zu lesen.
Ab Herbst 2008 sollen die Fotos auf Zigarettenpackungen im Vereinigten
Königreich zu sehen sein. Es sind 15 verschiedene Bilder die Gefahren
des Rauchens illustrieren sollen. Ein verschrumpelter Apfel, der
Auswirkungen auf die Haut veranschaulichen soll, ist noch das
harmloseste Motiv.
Bisher gab es in Großbritannien genau wie in Deutschland die
schriftlichen Warnhinweise, die eine EU-Richtlinie vorschreibt. Texte
könnten von Rauchern viel leichter als Bilder vor dem Griff zur
Schachtel ausgeblendet werden.
Nach einer EU-Richtlinie müssen diese Bilder 30 Prozent auf der
Vorderseite und 40 Prozent der Rückseite auf einer Zigarettenschachtel
ausmachen.
Seit Juli 2007 müssen in Belgien alle Packungen mit Schockbildern
versehen sein. Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg
fordert dies auch für Deutschland.
Schockbilder |
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Rauchverbot des
Bundes und der Bahn ab 1.September 2007
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Sep 2007
“Ab 1. September gilt ein grundsätzliches
Rauchverbot in sämtlichen öffentlichen Einrichtungen des Bundes, im
öffentlichen Personenverkehr und in Bahnhöfen. Die
Altersgrenze für das Rauchen wird von 16 auf 18
Jahre angehoben. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit
Bußgeldern geahndet werden.
Das Rauchverbot im Nahverkehr gilt grundsätzlich für alle Züge,
Schiffe, Straßenbahnen, Busse und Taxis. Eine Ausnahmeregelung
ermöglicht die Einrichtung besonders gekennzeichneter Raucherräume.
Die Bahn schafft zum 1. September die Raucherabteile in ICE und
Intercitys ab. Schon seit Anfang Juli darf in Regionalzügen nicht mehr
geraucht werden. Bahnhöfe sind jetzt Nichtrauchergebiete - mit
Ausnahme von Raucherinseln auf Bahnsteigen.
Für die Gastronomie und andere Bereiche sind die Bundesländer
zuständig. Bis Anfang 2008 sollen in allen Ländern
entsprechende Gesetzte verabschiedet werden.
Rauchverbot |
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Rauchverbote in
Baden-Württemberg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern
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Aug 2007
In den drei Bundesländern
treten ab dem 1.August Nichtraucherschutzgesetze
in Kraft. In Baden-Württemberg und
Niedersachsen darf in Restaurants, Kneipen, Krankenhäusern, Schulen,
Behörden, Sport- und Kultureinrichtungen nicht mehr gequalmt werden.
Mecklenburg-Vorpommern untersagt das Rauchen in Kliniken, Schulen und
Behörden - in Gaststätten gilt noch eine Gnadenfrist bis 2008. Weitere
Bundesländer planen Rauchverbote oder haben sie schon beschlossen.
Vom 1.September an gilt ein vom Bund beschlossenes
Rauchverbot in Bundesbehörden, sowie in Bahnhöfen, Flughäfen,
Bussen, Bahnen und Taxis.
Kritikern sind der Meinung, daß
unterschiedliche Regelungen und Ausnahmeregelungen
in verschiedenen
Bundesländern beim
Nichtraucherschutz nur einen Flickenteppich für Deutschland schaffen.
Rauchverbote
Bundesländer |
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EU fordert feuersichere Glimmstängel
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Juli 2007
Die Süddeutsche Zeitung berichtete über diese Forderung der EU, um die
Zahl der Brände einzudämmen,
die durch Zigaretten ausgelöst werden.
Der US-Verband für Brandschutz zählte
über 167.000 Bränden, die alleine im Jahr 2000 in den Vereinigten
Staaten durch Tabakerzeugnisse verursacht wurden. 807 Menschen
starben, über 2000 Verletzte waren zu registrieren und der materielle
Schaden betrug 5 Milliarden Dollar.
Die EU schätzt die Zahl der jährlichen Todesopfer auf 2000 und die
Zahl der Verletzten auf 7500.
Ab spätestens 2010 sollen alle in Europa verkauften Zigaretten
selbst verlöschend und somit brandsicher sein, wenn es nach der
EU-Kommision geht. Die Idee ist schon seit 20 Jahren bekannt. In
Zigarettenpapier werden ringförmige „Geschwindigkeitsschwellen“
aufgebracht, welche die Glut stoppen. Wird 2 bis 3 Minuten nicht mehr
an der Zigarette gezogen, erlischt sie.
In US-Bundesstaat New York werden bereits seit 2000 ausschließlich
diese brandsicheren Zigaretten verkauft. Kanada folgte diesem Vorbild
2005. In weiteren 16 Bundesstaaten gibt es Gesetze oder Pläne diese
einzuführen.
Nichtraucherschutz |
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60 Prozent weniger Re-Infarkte durch Rauchstopp
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Juli 2007
Die Ärztezeitung berichtet über eine Fünfjahres-Studie, die zu dem
Ergebnis kommt, daß Nikotinverzicht die bei weitem wirksamste Maßnahme
der Sekundärprävention ist.
Wer nach einem Herzinfarkt das Rauchen einstellt, kann sein
Re-Infarkt-Risiko um rund 60 Prozent senken. Je intensiver die
Betroffenen betreut werden, desto größer sind die Erfolgschancen für
einen dauerhaften Rauchstopp.
Verglichen mit jenen Patienten, die weiterhin rauchten, hatten jene,
die es schafften, mit dem Rauchen aufzuhören, nach einem Jahr eine um
58 Prozent reduzierte Rate eines Re-Infarkts. Bei denen, die nie
geraucht hatten, war sie sogar um 75 Prozent geringer als bei jenen,
die vor und nach dem Infarkt qualmten.
Die gesamte Zahl der (Erst)-Herzinfarkte überhaupt ließe sich bei
Männern um 60% und bei Frauen um 75% verringern, wenn es keine Raucher
gäbe.
Lebenserwartung
Rauchen |
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Bundesrat stimmt
Rauchverboten zu
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Juli 2007
Das Rauchen ist von September 2007 an in
Bahnen und Bundesbehörden verboten. Auch in
allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis darf nicht mehr geraucht
werden. Bei Verstössen droht ein Bußgeld von
bis zu 1000 Euro.
Von dem Rauchverbot betroffen sind alle Behörden, Dienststellen,
Gerichte, Anstalten und Stiftungen, für die der Bund zuständig ist,
zum Beispiel Arbeitsämter. Auch auf Bahnhöfen und in Flughäfen sowie
in Zügen, Flugzeugen, Taxis und auf Fährschiffen darf künftig nicht
mehr geraucht werden. Ausgenommen sind Gebäude
mit abgetrennten und besonders gekennzeichneten Raucherzimmern.
In diesen Räumen darf allerdings nicht gearbeitet werden.
Auch der Jugendschutz wird verschärft. Zigaretten und andere
Tabakwaren dürfen nicht mehr an 16-Jährige verkauft werden, sondern
nur noch an Erwachsene. Der Bundestag hatte das Gesetz bereits
gebilligt.
Das Rauchen in gastronomischen Betrieben fällt nicht
unter die Regelungskompetenz des Bundes und wird von den jeweiligen
Bundesländern geregelt werden. Die angekündigten Absichten lassen
unterschiedliche Gesetze erwarten, die einen einheitlichen
Nichtraucherschutz in Deutschland vorerst zur Utopie machen.
Nichtraucherschutz |
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Jede 4. Zigarette
in Deutschland ist geschmuggelt
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Juni 2007
stellte der Tabakkonzern BAT in einem
Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 12.Juni 2007 fest. Dem
Bundeshaushalt gehen dadurch im Jahr 2007 etwa 5,5 Milliarden Euro an
Tabak- und Mehrwertsteuer verloren und dem Handel rund eine Milliarde
Euro.
Durch intensivere Grenzkontrollen, personelle Verstärkung des Zolls
und härtere Strafen für die Schmuggler könnte die Einfuhr illegaler
Zigaretten deutlich verringert werden. Als Hauptgrund für die Zunahme
des Zigarettenschmuggels – bei gleichzeitigem
Rückgang der Verkaufsmengen legaler Ware - werden die gestiegenen
Preise durch Tabaksteuer und Mehrwertsteuererhöhung vermutet.
Tabaksteuer |
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Weltnichtrauchertag 2007: Rauchfrei.de - Thesen für eine bessere
Nichtraucherpolitik
In einem offenen Brief an
die BundeskanzlerIn
anlässlich
des Weltnichtrauchertages 2007
fordert Rauchfrei.de die Regierung mit den folgenden
Thesen zu
einer aktiven Nichtraucherschutzpolitik für
Deutschland auf:
Sehr geehrter Frau Bundeskanzlerin,
Rauchfrei.de (http://www.Rauchfrei.de)
- als Nichtraucher Portal
seit 1999 im Internet - möchte Sie als Bundeskanzlerin zum diesjährigen Weltnichtrauchertag auf Defizite bzw.
Verbesserungsmöglich-keiten der deutschen "Nichtraucherpolitik" aufmerksam machen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich Gedanken über diese
Vorschläge machen und/oder diese an Ihre entsprechenden
Referenten, Fachleute und Ministerien weiterleiten,
um einiges davon in naher Zukunft in eine aktivere
Nichtraucherpolitik umsetzen:
10-RAUCHFREI-THESEN
ZUM WELTNICHTRAUCHERTAG am 31.Mai
2007
1. Einführung eines
einheitlichen Rauchverbotes für ganz Deutschland
2.
Totales Werbeverbot für Tabakprodukte
3. Verbot von
Zigarettenautomaten in der Öffentlichkeit
4. Verkauf an Jugendliche nur
gegen Ausweiskontrolle
5. Zweckorientierte Verwendung
der Tabaksteuer
6. Stufenweise jährliche Erhöhung der
Tabaksteuer
7.
Starke Raucher sind medizinisch wie
Süchtige zu behandeln
8. Finanzielle Förderung der Nikotinentwöhnung
9. Förderung von Nichtraucherkampagnen und
Suchtprophylaxe
10. Installation von Nichtraucherbeauftragten auf
regionaler Ebene |
Ein
ausführliche Begründung der 10 Thesen findet sich unter:
Weltnichtrauchertag 2007
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90 Prozent
der Deutschen sind für ein öffentliches
Rauchverbot -
Mai 2007
Der Berliner 'Tagesspiegel' berichtete, daß nach einer EU-Umfrage, 9
von 10 Deutschen ein Rauch-verbot an
öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen, Flughäfen und Geschäften
befürworten. Drei Viertel sprechen sich zudem für rauchfreie
Restaurants aus.
Am
höchsten ist die Unterstützung für Rauchverbote in EU-Ländern wie
Schweden, Irland und Italien, die bereits entsprechende
Gesetze haben.
EU-Verbraucherkommissar Markos Kyprianou begrüßte die Ergebnisse der
Umfrage. Er sieht darin eine Bestätigung seiner Politik, den Qualm bis
2009 weitgehend aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Nach seinen
Angaben sterben jährlich 650.000 Europäer an den Folgen des Rauchens.
Weitere 80.000 Menschen fallen demnach dem Passivrauchen zum Opfer.
Diese EU-Umfrage dürfte Befürwortern des von
der Bundesregierung geplanten Nichtraucherschutz-gesetzes
Auftrieb geben. Damit soll das Rauchen in Bundesbehörden, öffentlichen
Verkehrsmitteln und Bahnhöfen ab September verboten werden. Auch die
Bundesländer planen Rauchverbote.
Rauchverbot
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Wasserpfeife rauchen ist ebenfalls mit
Gesundheitsrisiken
verbunden
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Mai 2007
Das Rauchen einer Wasserpfeife (Shisha) zusammen mit anderen
Jugendlichen im orientalischen Ambiente eines Shisha Cafes wird unter
Jugendlichen immer populärer. Die genaue Zahl
der Konsumenten in D. ist unbekannt, wird aber als wachsend
beschrieben.
Das Rauchen von
Wasserpfeifentabak birgt Gesundheitsgefahren, die kaum kleiner sind
als beim Zigarettenkonsum. Die Gefahr der
Nikotinsuchtentwicklung scheint für Konsumenten vergleichbar der, bei
Inhalation von Zigaretten zu sein. Shisha
rauchen ist auch keine „gesündere“ (oder
Risiko ärmere) nicht suchterzeugende Alternative zum Zigaretten
rauchen.
Zu diesen Ergebnissen kam das
Bundesamt für Risikobewertung (BfR) in einer aktualisierten
gesundheitliche Bewertung der Nr. 037/2006 des
BfR vom 15.April 2005.
Wasserpfeife rauchen |
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Alkohol und Tabak gefährlicher als Cannabis, LSD und
Ecstasy -
April 2007
Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 27.3.2007 über eine
Veröffentlichung des Pharmakologen David Nutt von der Universität
Bristol.
Alkohol folgt in der ‚Liste der gefährlichsten Drogen’ hinter Heroin,
Kokain, Barbituraten, Methadon an fünfter Stelle und Nikotin an
neunter Position. Für das Ranking wurden die Kriterien körperliche
Schäden, die Stärke des Abhängigkeitspotentials, die Folgen für das
soziale Umfeld und die öffentlichen Gesundheitskosten beurteilt.
Alkohol fordert in Deutschland jährlich etwa 40.000 und Rauchen
110.000 Tote, während 2006 genau 1326 Opfer auf das Konto illegaler
Drogen gehen.
Nutt hält aufgrund dieser Erkenntnisse die Legalisierung von Alkohol
und Nikotin im Vergleich zu anderen Drogen als vollkommen willkürlich.
Der Direktor der Psychiatrischen Klinik an der Charite, Andreas
Heinz, sieht die Gefahren von Alkohol und Nikotin als vollkommen
unterschätzt und setzt Nikotin auf Platz 1 und Alkohol auf Platz 2,
wenn man alleine medizinische Gesichtspunkte anlegt.
Nikotinsucht |
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Seehofer
und Künast kritisieren Ausnahmeregelungen zum Nichtraucherschutz
- März 2007
meldete die Süddeutsche Zeitung am 23.3.2007.
Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer zeigte sich
enttäuscht über den jüngsten Beschluß der Ministerpräsidenten. Das
Prinzip von freiwilligen Regelungen in der Gastronomie habe in den
letzten 10 Jahren zu keinen nennenswerten Ergebnissen geführt und die
geplanten Ausnahmeregelungen einiger Länder halte er für nicht
sinnvoll. Im Kampf gegen das gesundheitsschädliche Passivrauchen dürfe
es keine faulen Kompromisse geben.
Seehofers Amtsvorgängerin Renate Künast wurde noch deutlicher und
forderte die Länder-Regierungschefs anlässlich dieses Beschlusses auf,
sich die Frage zustellen, ob sie kurzfristige, scheinheilige
Lobby-Interessen der Gastronomie und Tabak-Industrie vertreten oder
sich für die Gesundheit der Bundesbürger einsetzen wollen.
Passivrauchen |
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Kein einheitliches
Rauchverbot in Deutschland
- März 2007
Die Ministerpräsidenten der Bundesländer
konnten sich zwar auf ein weitgehendes Rauchverbot in Gaststätten
einigen, das aber auch Ausnahmen zulassen soll. In kleinen Kneipen und
abgeschlossenen Nebenräumen darf weiterhin geraucht werden. Somit
bleiben den Bundesländern die Möglichkeit Ausnahmemöglichkeiten für
ihr jeweiliges Land zu schaffen.
Kritiker dieses Kompromisses, wie etwa die Bundesdrogenbeauftragte
Bätzing, die Vorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski
oder der Vorsitzende des Ärzteverbandes Marburger Bund, Frank Ulrich
Montgomery fordern eine einheitliche Regelung für ganz Deutschland,
denn Schutz der Gesundheit dürfe nicht vom Wohnort abhängig sein,
berichtete Spiegel-online.
Rauchverbot |
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Irische
Kneipenmitarbeiter sind durch Rauchverbot gesünder
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März 2007
...meldete das Handelsblatt am 20.3.2007.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum
(DKFZ) berichtete über eine irische Studie, die zu diesem Schluß
kam. Das umfassende Rauchverbot, das seit etwa 2 Jahren in Irland
gilt, habe der Gesundheit aller Kneipenmitarbeiter deutlich gut
getan. Die Klagen über Husten, Augen- und Rachenreizungen,
Kopfschmerzen etc. seien stark zurückgegangen. Messungen der Luft
ergaben reduzierte Konzentrationen von schädlichen Partikeln und
krebserzeugenden Substanzen in den Innenräumen.
Irland hatte im März 2004 als erstes Land in Europa eine vollständig
rauchfreie Gastronomie eingeführt.
Aktuelle Umfrage |
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DaimlerChrysler wird rauchfrei...
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März 2007
...berichtete die Süddeutsche Zeitung am 20.3.2007. Der Dax-Konzern
plant alle Gebäude und Mitarbeiter der Firma für rauchfrei zu
erklären. Gleichzeitig sollen für noch rauchende Angestellte
Nichtraucherprogramme angeboten werden. Das generelle Rauchverbot
soll ab Juli 2007 gelten.
Rauchfrei
arbeiten |
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Jeder siebte Raucher will mit dem Rauchen aufhören...
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März 2007
...wenn die geplanten Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und
Gaststätten tatsächlich kommen. In einer Umfrage für das Hamburger
Magazin ‚Stern’ erklärten 15 Prozent der befragten Raucher, dies sei
für sie ein ausreichender Anlass, das Rauchen aufzugeben. Eine
deutlich Mehrheit von 85% der befragten Raucher zeigte sich jedoch
unbeeindruckt und will auch dann weiterrauchen, wenn die ersten
Rauchverbote ausgesprochen werden.
Rauchverbot |
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Champix®
(Vareniclin)
zur Raucherentwöhnung neu auf dem Markt -
März 2007
Seit dem 1.März 2007 gibt es in Deutschland eine neues Arzneimittel
zur Unterstützung der Raucherentwöhnung. Es ist rezeptpflichtig und
wird von der Krankenkasse nicht erstattet.
Das nikotinfreie Medikament mit dem Wirkstoff Vareniclin wirkt laut
Angaben des Herstellers Pfizer direkt an den Nikotin-Rezeptoren.
Vareniclin lagert sich dort an und ahmt dessen Wirkung abgeschwächt
nach und blockiert die Rezeptoren gleichzeitig für den Suchtstoff
Nikotin. Durch diesen neuen Wirkmechanismus soll der Teufelskreis
der Nikotinsucht unterbrochen werden, indem die Belohnungseffekte
beim Rauchen der nächsten Zigarette entfallen.
Mehr Infos |
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Rauchen künftig erst ab 18 erlaubt -
März 2007
berichtet
die Passauer Neue Presse am 1.3.2007 über einen Gesetzentwurf des
Bundeskabinetts. Ab
dem 1. September soll das Mindestalter von 16 um zwei Jahre
angehoben werden. Zigaretten dürfen danach nur noch an Erwachsene
verkauft werden, da sie in den Händen von Minderjährigen nichts zu
suchen hätten, kommentierte die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
den Beschluß.
Eine Strafe für rauchende Jugendlichen unter 18 ist nicht geplant.
Bußgelder soll es für diejenigen geben, die den Jugendlichen das
Rauchen ermöglichen.
Nichtraucherpolitik |
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Schockfotos auf Zigarettenpackungen wirken
abschreckend
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Feb 2007
berichtete die Apotheker Zeitung am
12.2.2007. dies bewies eine Studie mit 15.000 Rauchern in den USA,
Großbritannien, Australien und Kanada. Besonders wirksam seien
Fotos von Lungentumoren und Krebsauswirkungen im Mundbereich.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum forderte daher diese Schockfotos
auch für Deutschland zur Pflicht zu machen.
EU-Schockbilder |
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EU-weite
Regelung des Nichtraucherschutzes in Sicht?
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Jan 2007
Die Süddeutsche Zeitung berichtete
über die Pläne des EU-Gesundheitskommissars
Kyprianou. Er spricht sich für Rauchverbote in
öffentlichen Gebäuden, Restaurants und am Arbeitsplatz
in der EU aus. Freiwillige nationale Vereinbarungen hätten sich
als nicht erfolgreich herausgestellt. Die
Initiative von Kyprianou wird als erster Schritt zu einer EU-weiten
Regelung des Nichtraucherschutzes gesehen.
In der EU sterben
jährlich 650.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums und mehrere
Zehntausend durch „Passivrauchen“. Auch der Zustimmung der Bevölkerung
ist sich die Kommission gewiss, da sich in
einer Umfrage (2005) rund 80% für ein Rauchverbot in öffentlichen
Räumen aussprach.
Nichtraucherpolitik |
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Mehr Nichtraucher durch höhere
Tabakpreise
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Jan 2007
Durch eine weitere Anhebung der Tabakpreise kann man am besten Raucher
bewegen, das Rauchen aufzugeben. Das ergab die jüngste Umfrage des
Nichtraucherportals Rauchfrei.de. Auf die gestellte Frage "Was bewegt
Ihrer Meinung nach die meisten Raucher zum Aufhören?" entschieden sich
eine Mehrheit von 52 Prozent für "Höhere Tabakpreise". Nur 30% hielten
ein "gesetzliches Rauchverbot" in Deutschland für am wirksamsten. Die
Alternativen "Förderung von Nichtraucherkursen" und "Totales
Werbeverbot" (für Tabakprodukte) hielten nur
14% bzw. 4% der Teilnehmer für effektiv.
Am wirksamsten wäre eine deutliche Anhebung der Tabaksteuer
(Gesamteinnahmen 2005: 14 Mrd. Euro) in einem Schritt. Die
Bundesregierung hatte diese seit 2004 in drei kleinen Schritten um
etwa ein Drittel erhöht, was aber keine wesentliche Abnahme der
Raucherzahlen bewirkte.
Aktuelle Umfrage |
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Zigarettenverkauf durch Automaten drastisch gesunken
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Jan 2007
Die seit dem 1.1.2007 geltende Alterskontrolle (nur noch Personen über
16 Jahre) via Chipkarte an Zigarettenautomaten hat laut dem
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher
Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller zu einem Umsatzrückgang
von 40 bis 50 % geführt, melden die Stern Shortnews. Vor allem sind
davon Straßenautomaten betroffen, da in Kneipen und Gaststätten circa
15.000 Karten an die Besitzer verteilt wurden,
mit denen diese bei Anfrage Zigaretten für ihre
Gäste ziehen können.
Nichtraucherpolitik |
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Rauchen News aktuell |
Rauchen News 2008 |
Rauchen News 2006 |
Rauchen News 2005 |
Inhaltsübersicht |
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Raucher
brauchen oft fremde Hilfe, um das Rauchen aufzuhören
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Rauchfrei
geben Sie ein Vorbild und können so anderen helfen |
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