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Rauchen & Nichtraucher
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Bayern erzwingen striktes Rauchverbot
- Juli 2010
Das Volk hat entschieden, dass die bayerische Gemütlichkeit ab dem
1. August ohne Zigaretten stattfinden muss, berichtet der STANDARD.
37,7 Prozent der 9,4 Millionen Wahlberechtigten
gaben ihre Stimme ab. Eine Mehrheit
von 62 Prozent von
ihnen sprach sich für ein striktes Rauchverbot in Bayerns
Gaststätten aus. Rauchen ist
somit ab 1.August im Freistaat in der Gastronomie vollständig
verboten. Es wird auch keine Ausnahmen mehr geben. Die bisherigen
Sonderregelungen für abgetrennte Gasträume, kleine Kneipen und sogar
für Bierzelte werden gestrichen. Nur auf dem diesjährigen
Oktoberfest, das heuer sein 200-jähriges Bestehen feiert, darf in
den Bierzelten noch gequalmt werden, 2011 ist auch damit Schluss.
Die Initiatoren wollen nach dem Erfolg weiterkämpfen, damit alle
deutschen Lokale in Zukunft rauchfrei werden.
Nichtraucherschutz |
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Bayern stimmen am 4.Juli über strenges Rauchverbot ab
- April 2010
In Bayern kommt es am 4. Juli zur
bundesweit ersten Volksabstimmung über das Rauchen in Gaststätten.
Fast 14 Prozent der Wahlberechtigten hatten die Forderung nach einem
rigorosen Rauchverbot ohne Ausnahmen in allen Wirtshäusern, Kneipen,
Diskotheken, Bars und Bierzelten unterschrieben und so den
Volksentscheid erzwungen, berichtet Focus online.
ÖDP, SPD, Grüne, Sport-, Gesundheits- und
Umweltverbände unterstützten die Initiative, nachdem die
Koalitionsparteien CSU und FDP das frühere strikte Rauchverbot 2009
wieder gelockert hatten. Bei dem Volksentscheid können die
bayerischen Wähler nur mit „Ja“ für den Gesetzentwurf des
Volksbegehrens oder mit „Nein“ für die Beibehaltung der geltenden
Regelung stimmen.
Rauchverbot |
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Tabaksteuereinnahmen sinken im 1.Quartal 2010
- April 2010
Deutsche rauchen weiter viel, geben aber weniger Geld für
im Inland versteuerte
Tabakprodukte aus. Der Umsatz ging im ersten Quartal um 188
Millionen Euro (3,4 Prozent)
auf 5,3 Milliarden Euro zurück, teilte das
Statistische Bundesamt mit. Die Steuereinnahmen brachen
sogar um sechs Prozent auf 3,13 Milliarden Euro ein.
Im ersten Quartal wurden davon 19,6 Milliarden Stück und damit neun
Prozent weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum. Beim Pfeifentabak
sei der Absatzrückgang mit 16,5 Prozent noch höher ausgefallen.
Gleichzeitig drehen immer mehr Raucher ihre Zigaretten selbst, der
Absatz kletterte um 7,9 Prozent. Zudem wurden 31,1 Prozent mehr
Zigarillos verkauft.
Allerdings werden in Deutschland immer mehr
unversteuerte Zigaretten geraucht. Nach einer
im Januar veröffentlichten Studie des Hamburgischen
Weltwirtschaftsinstituts ist deren Anteil von 2005
bis 2008 von 16 auf 20 Prozent gestiegen. 2008 seien in Deutschland rund
23 Milliarden unversteuerte Zigaretten geraucht worden, wodurch dem
Fiskus ein Steuerausfall von rund vier Milliarden Euro entstanden
sei.
Tabaksteuer |
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EU sagt Rauchern den Kampf an
- Januar 2010
Laut einem Artikel auf freenet.de werden aus Brüssel
härtere Strafen für Raucher und eine rigorose Durchsetzung
eines Rauchverbots in allen EU-Staaten. Ziel ist
eine 100 Prozent rauchfreie Umgebung. Alle "geschlossenen
öffentlichen Orte" sollen in Zukunft rauchfrei sein, ebenso alle
Arbeitsplätze in Innenräumen, öffentliche Verkehrsmittel und andere
öffentliche Orte - teils sogar im Freien.
Geplant sind diverse Maßnahmen, um das Verbot durchzusetzen. Wer
gegen das Rauchverbot verstößt, dem drohen hohe Geldstrafen.
Unternehmen sollen dabei härter als Einzelpersonen bestraft werden.
Außerdem empfiehlt die EU, eine Art "Raucher-Polizei", die durch
"unplanmäßige, unangekündigte Kontrollen" überwacht, ob das Verbot
eingehalten wird und die sich darum kümmert, dass Verstöße
strafrechtlich verfolgt werden, wie "bild.de" berichtet.
Passivrauchen |
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Deutsche rauchen weniger
- Januar 2010
Der Zigarettenabsatz ist in Deutschland 2009 wieder leicht
zurückgegangen, berichtete das Handelsblatt. Es wurden 86,6 Mrd.
Stück verkauft, 1,6 Prozent weniger als 2008, teilte das
Statistische Bundesamt mit. Der Verkaufswert hingegen stieg wegen
höherer Preise um 1 Prozent auf 19,6 Mrd. Euro.
Zigarren und Zigarillos wurden sogar um ein Viertel weniger als im
Vorjahr verkauft. Insgesamt wurden Tabakwaren für 22,8 Mrd. Euro
verkauft, was eine Zunahme von 1,4 Prozent bedeutet. Der
Bundeshaushalt freute sich über 13,6 Mrd. Euro Einnahmen aus
Tabaksteuer.
Da in der Statistik nur versteuerte Tabakwaren erfasst werden, kann
nicht eindeutig daraus geschlossen werden, dass in Deutschland
weniger geraucht wird. Das Ausweichen auf
ausländische Tabakwaren oder Schwarzmarkt-
und Schmuggelware wird von der offiziellen
Statistik nicht erfasst.
Tabaksteuer |
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Nichtraucher-Volksbegehren in
Bayern erfolgreich
- Dezember 2009
Das Volksbegehren für ein striktes Rauchverbot in Bayerns
Gastronomie ist erfolgreich verlaufen. Knapp 1,3 Millionen Bürger -
13,9 Prozent der bayerischen Wähler - haben gegen die von der
Staatsregierung im August beschlossene Aufweichung des Rauchverbots
votiert.
Falls der Landtag den Gesetzentwurf trotzdem weiter ablehnt, wird er
in einem Volksentscheid allen Wahlberechtigten zur Abstimmung
vorgelegt. Die Initiatoren des Volksbegehrens wollen erreichen, dass
künftig in Kneipen, Wirtshäusern und Volksfestzelten grundsätzlich
nicht mehr gequalmt werden darf.
Rauchverbote in den
Bundesländern |
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Sportlich aktive verlieren Lust
am Rauchen
- Oktober 2009
Eine britische Studie von Wissenschaftlern der Universität von
Exeter hat nachgewiesen, dass schon bei der Aufnahme von moderatem
Training (z.B. Radfahren), Zigaretten auf Raucher weniger anziehend
wirken. Sie schließen daraus, dass Sport, der erste Schritt zur
Überwindung der langjährigen Nikotinabhängigkeit sein kann.
Auch frühere Studien hatten gezeigt, dass selbst kurze
intensive Trainingseinheiten das Verlangen nach einer Zigarette
unterdrücken.
Die neue Studie hat nach Einschätzung ihrer Autoren nachgewiesen,
dass Sport auch die Aufmerksamkeit von der Zigarette weglenken kann,
selbst wenn sie nur als Bild präsent ist. Optische Signale, die eine
positive Beziehung zum Rauchen herstellen, sind im Alltag ein
häufiger Rückfallgrund. Schon kurze sportliche Aktivität kann die
Anziehungskraft von Raucherbildern reduzieren.
Weitere Untersuchungen sollen nachweisen, ob längerer und
intensiverer Sport den Effekt noch verstärken können.
Sport als
Nichtraucher |
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Rauchverbote senken deutlich das
Herzinfarktrisiko für Passivraucher
- Oktober 2009
Zu diesem Ergebnis kam laut Spiegel-online das Institute of Medicine
(IOM), das die amerikanische Regierung in wissenschaftlichen Fragen
berät. Die positiven Wirkungen sind signifikant und stellen sich
schnell ein, behaupten die Forscher in ihrer Überblicksstudie für
die USA.
Laut IOM-Bericht ist
intensives Passivrauchen besonders schädlich, bei
dem es kein risikofreies Niveau gibt. Bereits weniger als
eine Stunde Passivrauchen am Tag könnten einen Risikopatienten über
die Klippe des Herzinfarkts stoßen.
Rauchverbote reduzierten die Zahl der Herzinfarkte hingegen
deutlich. Erstaunlich sei, wie schnell sich
die positive Wirkung eines Rauchverbots einstellen kann. In der
Stadt Helena, Montana, sei die Zahl der Krankenhausaufenthalte wegen
eines Herzinfarkts innerhalb von sechs Monaten nach Erlass eines
Verbots um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen. In
Nachbarregionen ohne Rauchverbot sei die Häufigkeit hingegen
angestiegen. In Pueblo, Colorado, fiel die Zahl in den drei Jahren
nach einem Rauchverbot an den Arbeitsplätzen
um 41 Prozent.
Passivrauchen |
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Höhere Renten für Raucher
- August 2009
Kein
Witz - in Deutschland gibt es jetzt Angebote zur privaten
Rentenversicherung, wo starke Raucher - und auch massiv
Übergewichtige – höhere Rentenzahlungen erhalten.
In England bieten Versicherer schon seit Anfang der neunziger Jahre
private Rentenpolicen mit Sondertarifen für Raucher an.
Versicherungsexperten haben ausgerechnet, dass die Lebenserwartung
von Rauchern kürzer ist. Sie erhalten daher höhere monatliche
Rentenzahlungen. Kurz: wer früher stirbt, kostet unterm Strich
weniger.
Die
Rechenspiele privater Versicherer gelten natürlich auch für die
gesetzliche Rentenversicherung - die vor allem dadurch belastet
wird, dass die Menschen immer älter werden. Der Dortmunder Ökonom
Walter Krämer hat ausgerechnet, dass auch die höheren
Gesundheitskosten der Raucher in jüngeren Jahren durch ihre kürzere
Lebenserwartung mehr als ausgeglichen werden.
Glaubt man den Versicherungsmathematikern, müsste es also für jede
Zigarettenschachtel einen kleinen Rabatt auf den Renten- und
Krankenkassenbeitrag geben.
Kosten des Rauchens |
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Bayern
lockert das Rauchverbot
- Juli 2009
Vom 1. August an darf
im Freistaat wieder in der
Gastronomie gequalmt werden. Wirte dürfen das Rauchen künftig
in abgetrennten Nebenräumen erlauben, bisher waren keine Ausnahmen
zugelassen. Die Wahl haben außerdem die Wirte von Kneipen, die
kleiner sind als 75 Quadratmeter. Gestattet ist das Qualmen auch in
Festzelten. Diese Regelung hatte die CSU bereits nach der verlorenen
Kommunalwahl im März 2008 erlassen, allerdings bisher nicht
gesetzlich festgeschrieben. Bedingung ist, dass die Zelte nicht
länger als 21 Tage am Stück bewirtschaftet werden.
Das neue Gesundheitsschutzgesetz bedeutet zudem das Ende der
Raucherklubs, in denen bislang das Rauchverbot umgangen wurde. Die
gesetzliche Lücke wird in der neuen Fassung gestrichen.
Die SPD-Gesundheitsexpertin Kathrin Sonnenholzner nennt den
Gesetzentwurf eine Bankrotterklärung der Gesundheitspolitik.
Sie wirft der Staatsregierung vor, den Gesundheitsschutz "auf
dem Altar der Koalitionsvereinbarung und falsch verstandener
Liberalität" zu opfern und kündigte an das
aktuelle Volksbegehren der ÖDP zum
Nichtraucherschutz zu unterstützen.
Rauchverbote in den
Bundesländern |
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ÖDP startet
Volksbegehren gegen Aufweichung des Nichtraucherschutzes in Bayern
- Juli 2009
Ziel der Initiative ist die
Beibehaltung des bisherigen Gesetzes zum Nichtraucherschutz,
zugleich solle darin aber die umstrittene Ausnahme zur Schaffung von
Raucherclubs abgeschafft werden. Das Motto des Volksbegehrens
lautet: "Leben und leben lassen - für echten Nichtraucherschutz".
Die CSU hatte am 1.Januar
2008 das bundesweit strengste Rauchverbot in der Gastronomie
durchgesetzt. Seither durfte in allen öffentlichen Gebäuden und in
Gaststätten nicht mehr geraucht werden, auch nicht in den
Nebenräumen von Lokalen. Tausende Wirte in Bayern nutzen aber eine
Lücke im Gesetz und erklärten ihre Gaststätte
zu einem 'Raucherclub'
und unterliefen so das Verbot.
Passivrauchen |
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Raucher zahlen bald 5 Euro am
Automaten
- Juni 2009
Seit Juni 2009 kostet laut
RP Online eine Zigarettenschachtel 20 Cent mehr. Zusätzlich wird die
Mindestpackungsgröße auf 19 Zigaretten angehoben.
Unabhängig von der jüngsten Preiserhöhung der Tabakindustrie legt
der Bundesrat neue Mindestgrößen für Zigarettenschachteln fest.
Spätestens ab Ende des Jahres muss eine Automatenschachtel dann
mindestens 19 statt bisher 17 Zigaretten enthalten. Durch die neuen
Mindestgrößen in Kombination mit der Tabakpreiserhöhung wird der
Preis für eine Automatenschachtel auf fünf statt bisher vier Euro
angehoben.
Tabaksteuer |
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Weltnichtrauchertag 2009 -
Rauchfrei.de fordert bessere Nichtraucherpolitik
- Mai 2009
Das Nichtraucher Portal Rauchfrei.de fordert anlässlich
des Weltnichtrauchertages am 31.Mai 2009 in einem offenen Brief
an die Bundeskanzlerin zu einer Änderung der bisher ungenügenden
Nichtraucherpolitik auf.
In 9 "Rauchfrei-Thesen" werden u.a. ein bundesweit einheitliches
Rauchverbot, eine zweckorientierte Verwendung der Tabaksteuer,
ein Verbot von Zigarettenautomaten in der Öffentlichkeit, ein
totales Werbeverbot für Tabakprodukte, bessere Unterstützung der
Raucherentwöhnung und der Nikotinsüchtigen und eine aktivere
Förderung des Nichtraucherschutzes gefordert.
Rauchfrei.de - Thesen zum Weltnichtrauchertag 2009 |
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Schockbilder auf Zigarettenverpackungen
angekündigt - Mai 2009
Anlässlich des Weltnichtrauchertages 2009 hat die Drogenbeauftragte
der Bundesregierung Sabine Bätzing angekündigt, dass es demnächst
auch in Deutschland Schockbilder auf Zigarettenschachteln geben
wird. Das zuständige Verbraucherministerium habe der Einführung
bereits zugestimmt.
Seit 2003 gibt es die entsprechenden Texthinweise auf den
Verpackungen. Mit den zusätzlichen Schockbildern (z.B. Raucherlungen
oder faulende Zähne) sollen vor allem Jugendliche abgeschreckt
werden.
Nach dem Motto ‘Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.’ belegen
Studien und Report des Deutschen Krebsforschungszentrums die
positive Wirkung von bildgestützten Warnhinweisen auf Tabakprodukten
Auch die Europäische Kommission empfiehlt die Bilder zur
Abschreckung zu nutzen.
Schockbilder Rauchen |
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proDente fordert neuen Hinweis auf Zigarettenpackungen
- Mai 2009
„Eigentlich müssten die Warnhinweise auf den
Zigaretten-Verpackungen um den Hinweis ergänzt werden, dass Raucher
früher ihre Zähne verlieren„, fordert Prof. Dr. Noack (Universität
Köln).
Raucher sind gefährdeter als Nichtraucher an einer schweren
Zahnfleischentzündung zu erkranken, erklärte Dirk Kropp,
Geschäftsführer von proDente. Raucher bemerken erst viel später,
dass sie an einer Entzündung des Zahnhalteapparates leiden.
Das Nervengift Nikotin dringt nach dem Einatmen in die feinen
Blutgefäße des Zahnfleischs. Die Gefäße werden verengt und das
Gewebe nicht mehr normal durchblutet. Erstes Zahnfleischbluten – ein
wichtiges Warnsignal auf eine beginnende Parodontitis – bleibt somit
aus.
Rauchen erschwert zudem die Einheilung bei der Versorgung mit
Zahnersatz. Gerade bei der immer beliebter werdenden Versorgung mit
Implantaten scheitert die Einheilung zumeist, weil Patienten nicht
vom Glimmstengel lassen können. Das Zahnfleisch wird durch Rauchen
mangelhaft mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt:
Schädliche Bakterien können sich vermehrt ansiedeln und Entzündungen
auslösen.
Raucherkrankheiten |
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Nikotinersatz spart dem Gesundheitssystem Geld
– April 2009
Zwei wissenschaftliche Untersuchungen unter der Leitung von
Prof. Dr. Jürgen Wasem von der
Universität Duisburg-Essen haben gezeigt, dass die
Nikotinersatztherapie (NET)
nicht nur Leben rettet, sondern dem Gesundheitssystem und
somit der Allgemeinheit auch Geld spart.
Die Krankenkassen und damit die Allgemeinheit geben
jedes Jahr fast 20 Milliarden Euro aus. Aber
Nur 10% der Rauch-Aussteiger sind erfolgreich. Mit
der Nikotinersatztherapie gelingt es
doppelt so vielen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Raucher, die mit NET aufhören zu rauchen, gewinnen ca. 3
Lebensjahre und sparen Kosten im Restlebenszyklus von
durchschnittlich 11.150 Euro.
Finanzielle Mittel, die bei Menschen mit
Vorerkrankungen (Lungen-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) für
die NET ausgegeben werden, können durch eingesparte Folgekosten
bereits nach drei Jahren ausgeglichen werden.
Nikotinersatz-Therapie |
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Rauchverbote in Brandenburg und Rheinland-Pfalz gelockert
– März 2009
Das brandenburgische Kabinett
hat den Entwurf für ein verändertes Nichtraucher-Schutzgesetz
verabschiedet, berichtete der rbb.
Demnach darf in Kneipen, die kleiner als 75 Quadratmeter sind
und keinen abgetrennten Nebenraum haben, geraucht werden. Speisen
dürfen dort aber nicht serviert werden. Die Gaststätten müssen
eindeutig als Raucherkneipen gekennzeichnet sein und
der Zutritt ist erst ab 18 Jahren erlaubt.
Auch in rheinland-pfälzischen Kneipen wird
das Rauchverbot gelockert. Die Parteien
haben einen gemeinsamen Gesetzentwurf auf den
Weg gebracht, nachdem Gastwirte, deren Kneipen
weniger als 75 Quadratmeter Fläche haben, das Rauchen künftig wieder
erlauben dürfen. Voraussetzung ist, dass sie
keine oder nur einfach zubereitete Speisen anbieten. Das Qualmen ist
außerdem generell für geschlossene Gesellschaften erlaubt. Vereine und
andere Vereinigungen müssten sich aber bei ihren Veranstaltungen
weiter an das Rauchverbot halten.
Rauchverbote in den
Bundesländern |
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Deutsche
rauchten 2008 weniger (versteuerte) Zigaretten
– Feb 2009
Der Absatz an versteuerten Zigaretten nahm 2008 im Vergleich zum
Vorjahr um 3,5 Milliarden Stück – Prozent minus 3,8 – ab. Bei
Feinschnitt zum Selbstdrehen sank der Absatz um 2,4 Prozent und bei
Zigarillos um 23,4 Prozent, meldete das Statistische Bundesamt.
Insgesamt gingen Tabakwaren im Verkaufswert von 22,5 Milliarden Euro
über die Ladentische - 650 Millionen Euro oder 2,8 Prozent weniger als
im Jahr zuvor.
Für Vater Staat bedeutete dies
Mindereinnahmen in Form von Mehrwertsteuer und Tabaksteuer. Diese sank
2008 um 3,7 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro, den niedrigsten Stand
seit 2001.
Gründe dafür könnten die neuen Rauchverbote und Preiserhöhungen oder
aber der zunehmende Kauf von Tabakwaren im Ausland oder von
Schmuggelware sein.
Tabaksteuer |
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Volksbegehren
gegen Rauchverbot in der Bundeshauptstadt
– Januar 2009
Seit Anfang 2008 darf in Restaurants und Kneipen nicht mehr
geraucht werden. Die Initiative für Genuss kündigt Widerstand an und
will erreichen, dass Wirte und Gäste selbst entscheiden, ob in einem
Lokal Zigarettenqualm erlaubt sein soll. Sie startete deshalb ein
Volksbegehren gegen das Rauchverbot, berichtete ‚Welt Online’. Nach
der Veröffentlichung im Amtsblatt Anfang Januar 2009 werde die zweite
Stufe des Verfahrens gestartet, teilte die Initiative mit. Dann müssen
innerhalb von vier Monaten 170.000 Unterschriften zusammentragen
werden.
Ein Jahr nach Einführung des Rauchverbots in der Gastronomie
registrieren Ordnungsämter zunehmende Verstöße gegen das
Nichtraucherschutzgesetz. Nach Angaben der Sprecherin der
Senatsgesundheitsverwaltung, Regina Kneiding, soll ein neues
Nichtraucherschutzgesetz „weit vor Ende 2009“ kommen. Ein absolutes
Rauchverbot sei vom Tisch, man werde eine verfassungskonforme Regelung
für das Rauchen in Einraumkneipen finden.
Rauchverbote in den
Bundesländern |
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Rauchen News 2008 |
Rauchen News 2007 |
Rauchen News 2006 |
Rauchen News 2005 |
Rauchfrei.de A bis
Z (Inhaltsübersicht) |
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Raucher
brauchen oft fremde Hilfe, um das Rauchen aufzuhören
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Rauchfrei
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