Rauchen & Nichtraucher News    

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Bayern erzwingen striktes Rauchverbot - Juli 2010
Das Volk hat entschieden, dass die bayerische Gemütlichkeit ab dem 1. August ohne Zigaretten stattfinden muss, berichtet der STANDARD.
37,7 Prozent der 9,4 Millionen Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Eine Mehrheit von 62 Prozent von ihnen sprach sich für ein striktes Rauchverbot in Bayerns Gaststätten aus. Rauchen ist somit ab 1.August im Freistaat in der Gastronomie vollständig verboten. Es wird auch keine Ausnahmen mehr geben. Die bisherigen Sonderregelungen für abgetrennte Gasträume, kleine Kneipen und sogar für Bierzelte werden gestrichen. Nur auf dem diesjährigen Oktoberfest, das heuer sein 200-jähriges Bestehen feiert, darf in den Bierzelten noch gequalmt werden, 2011 ist auch damit Schluss.
Die Initiatoren wollen nach dem Erfolg weiterkämpfen, damit alle deutschen Lokale in Zukunft rauchfrei werden.
Nichtraucherschutz

Rauchen ist bedeutender Faktor für Schlaganfälle - Juni 2010
Rauchen ist einer der f
ünf oft vermeidbare Risikofaktoren, die für 80 Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich sind. Rauchen verdoppelt die Schlaganfallgefahr und spielte bei jedem fünften Fall eine Rolle.Daneben werden Bluthochdruck, ein dicker Bauch, ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung genannt, berichtet die Süddeutsche Zeitung über eine Analyse von mehreren tausend Schlaganfallpatienten in Nordamerika.
Die Interstroke-Studie identifizierte insgesamt zehn Risikofaktoren, die zusammen für 90 Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich sind. Auf den Plätzen fünf bis zehn stehen ungesunde Blutfettwerte, Diabetes, Alkohol, Stress und Depressionen sowie Herzkrankheiten. Viele dieser Faktoren seien voneinander abhängig. Interessanterweise seien neun dieser Faktoren dieselben wie in der Interheart-Studie für Herzinfarkte, betonen die Autoren. Diese neun Faktoren (Ausnahme sind die Herzprobleme selbst) seien auch für 90 Prozent aller Herzinfarkte verantwortlich.
Eine gezielte Vorbeugung gegen diese Risikofaktoren könne die weltweite Zahl der Schlaganfälle wesentlich senken, meinte die Wissenschaftler.
Raucherkrankheiten


Bayern stimmen am 4.Juli über strenges Rauchverbot ab - April 2010
In Bayern kommt es am 4. Juli zur bundesweit ersten Volksabstimmung über das Rauchen in Gaststätten. Fast 14 Prozent der Wahlberechtigten hatten die Forderung nach einem rigorosen Rauchverbot ohne Ausnahmen in allen Wirtshäusern, Kneipen, Diskotheken, Bars und Bierzelten unterschrieben und so den Volksentscheid erzwungen, berichtet Focus online.
ÖDP, SPD, Grüne, Sport-, Gesundheits- und Umweltverbände unterstützten die Initiative, nachdem die Koalitionsparteien CSU und FDP das frühere strikte Rauchverbot 2009 wieder gelockert hatten. Bei dem Volksentscheid können die bayerischen Wähler nur mit „Ja“ für den Gesetzentwurf des Volksbegehrens oder mit „Nein“ für die Beibehaltung der geltenden Regelung stimmen.
Rauchverbot

Tabaksteuereinnahmen sinken im 1.Quartal 2010 - April 2010
Deutsche rauchen weiter viel, geben aber weniger Geld für im Inland versteuerte Tabakprodukte aus. Der Umsatz ging im ersten Quartal um 188 Millionen Euro (3,4 Prozent) auf 5,3 Milliarden Euro zurück, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Steuereinnahmen brachen sogar um sechs Prozent auf 3,13 Milliarden Euro ein.
Im ersten Quartal wurden davon 19,6 Milliarden Stück und damit neun Prozent weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum. Beim Pfeifentabak sei der Absatzrückgang mit 16,5 Prozent noch höher ausgefallen. Gleichzeitig drehen immer mehr Raucher ihre Zigaretten selbst, der Absatz kletterte um 7,9 Prozent. Zudem wurden 31,1 Prozent mehr Zigarillos verkauft.
Allerdings werden in Deutschland immer mehr unversteuerte Zigaretten geraucht. Nach einer im Januar veröffentlichten Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts ist deren Anteil von 2005 bis 2008 von 16 auf 20 Prozent gestiegen. 2008 seien in Deutschland rund 23 Milliarden unversteuerte Zigaretten geraucht worden, wodurch dem Fiskus ein Steuerausfall von rund vier Milliarden Euro entstanden sei.

Tabaksteuer

EU sagt Rauchern den Kampf an - Januar 2010
Laut einem Artikel auf freenet.de werden aus Brüssel härtere Strafen für Raucher und eine rigorose Durchsetzung eines Rauchverbots in allen EU-Staaten. Ziel ist eine 100 Prozent rauchfreie Umgebung. Alle "geschlossenen öffentlichen Orte" sollen in Zukunft rauchfrei sein, ebenso alle Arbeitsplätze in Innenräumen, öffentliche Verkehrsmittel und andere öffentliche Orte - teils sogar im Freien.
Geplant sind diverse Maßnahmen, um das Verbot durchzusetzen. Wer gegen das Rauchverbot verstößt, dem drohen hohe Geldstrafen. Unternehmen sollen dabei härter als Einzelpersonen bestraft werden.
Außerdem empfiehlt die EU, eine Art "Raucher-Polizei", die durch "unplanmäßige, unangekündigte Kontrollen" überwacht, ob das Verbot eingehalten wird und die sich darum kümmert, dass Verstöße strafrechtlich verfolgt werden, wie "bild.de" berichtet.
Passivrauchen

Deutsche rauchen weniger - Januar 2010
Der Zigarettenabsatz ist in Deutschland 2009 wieder leicht zurückgegangen, berichtete das Handelsblatt. Es wurden 86,6 Mrd. Stück verkauft, 1,6 Prozent weniger als 2008, teilte das Statistische Bundesamt mit. Der Verkaufswert hingegen stieg wegen höherer Preise um 1 Prozent auf 19,6 Mrd. Euro.
Zigarren und Zigarillos wurden sogar um ein Viertel weniger als im Vorjahr verkauft. Insgesamt wurden Tabakwaren für 22,8 Mrd. Euro verkauft, was eine Zunahme von 1,4 Prozent bedeutet. Der Bundeshaushalt freute sich über 13,6 Mrd. Euro Einnahmen aus Tabaksteuer.
Da in der Statistik nur versteuerte Tabakwaren erfasst werden, kann nicht eindeutig daraus geschlossen werden, dass in Deutschland weniger geraucht wird. Das Ausweichen auf ausländische Tabakwaren oder Schwarzmarkt- und Schmuggelware wird von der offiziellen Statistik nicht erfasst.
Tabaksteuer

Nichtraucher-Volksbegehren in Bayern erfolgreich - Dezember 2009
Das Volksbegehren für ein striktes Rauchverbot in Bayerns Gastronomie ist erfolgreich verlaufen. Knapp 1,3 Millionen Bürger - 13,9 Prozent der bayerischen Wähler - haben gegen die von der Staatsregierung im August beschlossene Aufweichung des Rauchverbots votiert.
Falls der Landtag den Gesetzentwurf trotzdem weiter ablehnt, wird er in einem Volksentscheid allen Wahlberechtigten zur Abstimmung vorgelegt. Die Initiatoren des Volksbegehrens wollen erreichen, dass künftig in Kneipen, Wirtshäusern und Volksfestzelten grundsätzlich nicht mehr gequalmt werden darf.

Rauchverbote in den Bundesländern

Sportlich aktive verlieren Lust am Rauchen - Oktober 2009
Eine britische Studie von Wissenschaftlern der Universität von Exeter hat nachgewiesen, dass schon bei der Aufnahme von moderatem Training (z.B. Radfahren), Zigaretten auf Raucher weniger anziehend wirken. Sie schließen daraus, dass Sport, der erste Schritt zur Überwindung der langjährigen Nikotinabhängigkeit sein kann. Auch frühere Studien hatten gezeigt, dass selbst kurze intensive Trainingseinheiten das Verlangen nach einer Zigarette unterdrücken.
Die neue Studie hat nach Einschätzung ihrer Autoren nachgewiesen, dass Sport auch die Aufmerksamkeit von der Zigarette weglenken kann, selbst wenn sie nur als Bild präsent ist. Optische Signale, die eine positive Beziehung zum Rauchen herstellen, sind im Alltag ein häufiger Rückfallgrund. Schon kurze sportliche Aktivität kann die Anziehungskraft von Raucherbildern reduzieren.
Weitere Untersuchungen sollen nachweisen, ob längerer und intensiverer Sport den Effekt noch verstärken können.
Sport als Nichtraucher

Rauchverbote senken deutlich das Herzinfarktrisiko für Passivraucher - Oktober 2009
Zu diesem Ergebnis kam laut Spiegel-online das Institute of Medicine (IOM), das die amerikanische Regierung in wissenschaftlichen Fragen berät. Die positiven Wirkungen sind signifikant und stellen sich schnell ein, behaupten die Forscher in ihrer Überblicksstudie für die USA.
Laut IOM-Bericht ist intensives Passivrauchen besonders schädlich, bei dem es kein risikofreies Niveau gibt. Bereits weniger als eine Stunde Passivrauchen am Tag könnten einen Risikopatienten über die Klippe des Herzinfarkts stoßen.
Rauchverbote reduzierten die Zahl der Herzinfarkte hingegen deutlich. Erstaunlich sei, wie schnell sich die positive Wirkung eines Rauchverbots einstellen kann. In der Stadt Helena, Montana, sei die Zahl der Krankenhausaufenthalte wegen eines Herzinfarkts innerhalb von sechs Monaten nach Erlass eines Verbots um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen. In Nachbarregionen ohne Rauchverbot sei die Häufigkeit hingegen angestiegen. In Pueblo, Colorado, fiel die Zahl in den drei Jahren nach einem Rauchverbot an den Arbeitsplätzen um 41 Prozent.
Passivrauchen

Höhere Renten für Raucher - August 2009

Kein Witz - in Deutschland gibt es jetzt Angebote zur privaten Rentenversicherung, wo starke Raucher - und auch massiv Übergewichtige – höhere Rentenzahlungen erhalten.
In England bieten Versicherer schon seit Anfang der neunziger Jahre private Rentenpolicen mit Sondertarifen für Raucher an. Versicherungsexperten haben ausgerechnet, dass die Lebenserwartung von Rauchern kürzer ist. Sie erhalten daher höhere monatliche Rentenzahlungen. Kurz: wer früher stirbt, kostet unterm Strich weniger.

Die Rechenspiele privater Versicherer gelten natürlich auch für die gesetzliche Rentenversicherung - die vor allem dadurch belastet wird, dass die Menschen immer älter werden. Der Dortmunder Ökonom Walter Krämer hat ausgerechnet, dass auch die höheren Gesundheitskosten der Raucher in jüngeren Jahren durch ihre kürzere Lebenserwartung mehr als ausgeglichen werden.
Glaubt man den Versicherungsmathematikern, müsste es also für jede Zigarettenschachtel einen kleinen Rabatt auf den Renten- und Krankenkassenbeitrag geben.

Kosten des Rauchens


Bayern lockert das Rauchverbot - Juli 2009
Vom 1. August an darf im Freistaat wieder in der Gastronomie gequalmt werden. Wirte dürfen das Rauchen künftig in abgetrennten Nebenräumen erlauben, bisher waren keine Ausnahmen zugelassen. Die Wahl haben außerdem die Wirte von Kneipen, die kleiner sind als 75 Quadratmeter. Gestattet ist das Qualmen auch in Festzelten. Diese Regelung hatte die CSU bereits nach der verlorenen Kommunalwahl im März 2008 erlassen, allerdings bisher nicht gesetzlich festgeschrieben. Bedingung ist, dass die Zelte nicht länger als 21 Tage am Stück bewirtschaftet werden.
Das neue Gesundheitsschutzgesetz bedeutet zudem das Ende der Raucherklubs, in denen bislang das Rauchverbot umgangen wurde. Die gesetzliche Lücke wird in der neuen Fassung gestrichen.
D
ie SPD-Gesundheitsexpertin Kathrin Sonnenholzner nennt den Gesetzentwurf eine Bankrotterklärung der Gesundheitspolitik. Sie wirft der Staatsregierung vor, den Gesundheitsschutz "auf dem Altar der Koalitionsvereinbarung und falsch verstandener Liberalität" zu opfern und kündigte an das aktuelle Volksbegehren der ÖDP zum Nichtraucherschutz zu unterstützen.

Rauchverbote in den Bundesländern

ÖDP startet Volksbegehren gegen Aufweichung des Nichtraucherschutzes in Bayern - Juli 2009
Ziel der Initiative ist die Beibehaltung des bisherigen Gesetzes zum Nichtraucherschutz, zugleich solle darin aber die umstrittene Ausnahme zur Schaffung von Raucherclubs abgeschafft werden. Das Motto des Volksbegehrens lautet: "Leben und leben lassen - für echten Nichtraucherschutz".
Die CSU hatte am 1.Januar 2008 das bundesweit strengste Rauchverbot in der Gastronomie durchgesetzt. Seither durfte in allen öffentlichen Gebäuden und in Gaststätten nicht mehr geraucht werden, auch nicht in den Nebenräumen von Lokalen. Tausende Wirte in Bayern nutzen aber eine Lücke im Gesetz und erklärten ihre Gaststätte zu einem 'Raucherclub' und unterliefen so das Verbot.

Passivrauchen

Raucher zahlen bald 5 Euro am Automaten - Juni 2009
Seit Juni 2009 kostet l
aut RP Online eine Zigarettenschachtel 20 Cent mehr. Zusätzlich wird die Mindestpackungsgröße auf 19 Zigaretten angehoben.
Unabhängig von der jüngsten Preiserhöhung der Tabakindustrie legt der Bundesrat neue Mindestgrößen für Zigarettenschachteln fest. Spätestens ab Ende des Jahres muss eine Automatenschachtel dann mindestens 19 statt bisher 17 Zigaretten enthalten. Durch die neuen Mindestgrößen in Kombination mit der Tabakpreiserhöhung wird der Preis für eine Automatenschachtel auf fünf statt bisher vier Euro angehoben.
Tabaksteuer

Weltnichtrauchertag 2009 - Rauchfrei.de fordert bessere Nichtraucherpolitik - Mai 2009
Das Nichtraucher Portal Rauchfrei.de fordert anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.Mai 2009 in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin zu einer Änderung der bisher ungenügenden Nichtraucherpolitik auf.
In 9 "Rauchfrei-Thesen" werden u.a. ein bundesweit einheitliches Rauchverbot, eine zweckorientierte Verwendung der Tabaksteuer, ein Verbot von Zigarettenautomaten in der Öffentlichkeit, ein totales Werbeverbot für Tabakprodukte, bessere Unterstützung der Raucherentwöhnung und der Nikotinsüchtigen und eine aktivere Förderung des Nichtraucherschutzes gefordert.
Rauchfrei.de - Thesen zum Weltnichtrauchertag 2009

Schockbilder auf Zigarettenverpackungen angekündigt - Mai 2009
Anlässlich des Weltnichtrauchertages 2009 hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing angekündigt, dass es demnächst auch in Deutschland Schockbilder auf Zigarettenschachteln geben wird. Das zuständige Verbraucherministerium habe der Einführung bereits zugestimmt.
Seit 2003 gibt es die entsprechenden Texthinweise auf den Verpackungen. Mit den zusätzlichen Schockbildern (z.B. Raucherlungen oder faulende Zähne) sollen vor allem Jugendliche abgeschreckt werden.
Nach dem Motto ‘Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.’ belegen Studien und Report des Deutschen Krebsforschungszentrums die positive Wirkung von bildgestützten Warnhinweisen auf Tabakprodukten
Auch die Europäische Kommission empfiehlt die Bilder zur Abschreckung zu nutzen.
Schockbilder Rauchen

proDente fordert neuen Hinweis auf Zigarettenpackungen  - Mai 2009
„Eigentlich müssten die Warnhinweise auf den Zigaretten-Verpackungen um den Hinweis ergänzt werden, dass Raucher früher ihre Zähne verlieren„, fordert Prof. Dr. Noack (Universität Köln).
Raucher sind gefährdeter als Nichtraucher an einer schweren Zahnfleischentzündung zu erkranken, erklärte Dirk Kropp, Geschäftsführer von proDente. Raucher bemerken erst viel später, dass sie an einer Entzündung des Zahnhalteapparates leiden.
Das Nervengift Nikotin dringt nach dem Einatmen in die feinen Blutgefäße des Zahnfleischs. Die Gefäße werden verengt und das Gewebe nicht mehr normal durchblutet. Erstes Zahnfleischbluten – ein wichtiges Warnsignal auf eine beginnende Parodontitis – bleibt somit aus.
Rauchen erschwert zudem die Einheilung bei der Versorgung mit Zahnersatz. Gerade bei der immer beliebter werdenden Versorgung mit Implantaten scheitert die Einheilung zumeist, weil Patienten nicht vom Glimmstengel lassen können. Das Zahnfleisch wird durch Rauchen mangelhaft mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt: Schädliche Bakterien können sich vermehrt ansiedeln und Entzündungen auslösen.
Raucherkrankheiten

Nikotinersatz spart dem Gesundheitssystem Geld April 2009
Zwei wissenschaftliche Untersuchungen unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Wasem von der Universität Duisburg-Essen haben gezeigt, dass die Nikotinersatztherapie (NET) nicht nur Leben rettet, sondern dem Gesundheitssystem und somit der Allgemeinheit auch Geld spart.
Die Krankenkassen und damit die Allgemeinheit geben jedes Jahr fast 20 Milliarden Euro aus. Aber Nur 10% der Rauch-Aussteiger sind erfolgreich. Mit der Nikotinersatztherapie gelingt es doppelt so vielen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Raucher, die mit NET aufhören zu rauchen, gewinnen ca. 3 Lebensjahre und sparen Kosten im Restlebenszyklus von durchschnittlich 11.150 Euro.
F
inanzielle Mittel, die bei Menschen mit Vorerkrankungen (Lungen-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) für die NET ausgegeben werden, können durch eingesparte Folgekosten bereits nach drei Jahren ausgeglichen werden.
Nikotinersatz-Therapie

Rauchverbote in Brandenburg und Rheinland-Pfalz gelockert März 2009
Das brandenburgische Kabinett hat den Entwurf für ein verändertes Nichtraucher-Schutzgesetz verabschiedet, berichtete der rbb. Demnach darf in Kneipen, die kleiner als 75 Quadratmeter sind und keinen abgetrennten Nebenraum haben, geraucht werden. Speisen dürfen dort aber nicht serviert werden. Die Gaststätten müssen eindeutig als Raucherkneipen gekennzeichnet sein und der Zutritt ist erst ab 18 Jahren erlaubt.
Auch in rheinland-pfälzischen Kneipen wird das Rauchverbot gelockert. Die Parteien haben einen gemeinsamen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, nachdem Gastwirte, deren Kneipen weniger als 75 Quadratmeter Fläche haben, das Rauchen künftig wieder erlauben dürfen. Voraussetzung ist, dass sie keine oder nur einfach zubereitete Speisen anbieten. Das Qualmen ist außerdem generell für geschlossene Gesellschaften erlaubt. Vereine und andere Vereinigungen müssten sich aber bei ihren Veranstaltungen weiter an das Rauchverbot halten
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Rauchverbote in den Bundesländern

Deutsche rauchten 2008 weniger (versteuerte) Zigaretten Feb 2009
Der Absatz an versteuerten Zigaretten nahm 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Milliarden Stück – Prozent minus 3,8 – ab. Bei Feinschnitt zum Selbstdrehen sank der Absatz um 2,4 Prozent und bei Zigarillos um 23,4 Prozent, meldete das Statistische Bundesamt.
Insgesamt gingen Tabakwaren im Verkaufswert von 22,5 Milliarden Euro über die Ladentische - 650 Millionen Euro oder 2,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Für Vater Staat bedeutete dies Mindereinnahmen in Form von Mehrwertsteuer und Tabaksteuer. Diese sank 2008 um 3,7 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro, den niedrigsten Stand seit 2001.
Gründe dafür könnten die neuen Rauchverbote und Preiserhöhungen oder aber der zunehmende Kauf von Tabakwaren im Ausland oder von Schmuggelware sein.

Tabaksteuer

Volksbegehren gegen Rauchverbot in der Bundeshauptstadt – Januar 2009
Seit Anfang 2008 darf in Restaurants und Kneipen nicht mehr geraucht werden. Die Initiative für Genuss kündigt Widerstand an und will erreichen, dass Wirte und Gäste selbst entscheiden, ob in einem Lokal Zigarettenqualm erlaubt sein soll. Sie startete deshalb ein Volksbegehren gegen das Rauchverbot, berichtete ‚Welt Online’. Nach der Veröffentlichung im Amtsblatt Anfang Januar 2009 werde die zweite Stufe des Verfahrens gestartet, teilte die Initiative mit. Dann müssen innerhalb von vier Monaten 170.000 Unterschriften zusammentragen werden.
Ein Jahr nach Einführung des Rauchverbots in der Gastronomie registrieren Ordnungsämter zunehmende Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Nach Angaben der Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung, Regina Kneiding, soll ein neues Nichtraucherschutzgesetz „weit vor Ende 2009“ kommen. Ein absolutes Rauchverbot sei vom Tisch, man werde eine verfassungskonforme Regelung für das Rauchen in Einraumkneipen finden.

Rauchverbote in den Bundesländern
Rauchen News 2008
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