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Raucherentwöhnung
durch Medikamente |

Freiverkäufliche Medikamente
zur Raucherentwöhnung
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Nikotinpräparate
Nikotinpflaster,
Nikotinkaugummis, Nikotinlutschtabletten und
Nikotin-Inhalierer zur Nikotinentwöhnung gibt
es
rezeptfrei in jeder Apotheke.
Sie ersetzen in fest definierten Dosen das Nikotin der Zigaretten
und sollen somit nach dem Rauchstopp den vielfach gefürchteten Entzugserscheinungen vorbeugen und dadurch den
erneuten Rückfall zum
Rauchen verhindern.
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Infos /
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Nikotinfreie Medikamente
Nicobrevin®
ist ein altbewährtes nikotinfreies
Arzneimittel, das seit über 40 Jahren zur Raucherntwöhnung angewendet
wird.
Die Kudzu-Inhaltsstoffe
lagern sich an die Rezeptoren und sollen das Entstehen von
Unruhe und Reizbarkeit
verhindern.
Ebenso werden verschiedene homöopathische Mittel zur Raucherentwöhnung
eingesetzt.
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Rezeptpflichtige Medikamente
zur Raucherentwöhnung
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Champix® (Vareniclin)
Seit dem 1.März
2007 gibt es in Deutschland das neue Arzneimittel zur Raucherentwöhnung.
Der Wirkstoff Vareniclin wirkt direkt an den Nikotin-Rezeptoren.
Vareniclin lagert sich dort an und blockiert die Rezeptoren für den
Suchtstoff Nikotin.
mehr über Champix
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Zyban®
(Bupropion)
Das Arzneimittel mit dem Inhaltsstoff Bupropion wurde im Jahre 2001 zur
Raucherentwöhnung zugelassen. In höherer Dosierung wurde
es in den USA als
Antidepressivum verwendet. Es soll in geringer Dosis -
wie
in Zyban verwendet - das
Bedürfnis zu rauchen senken.
Als Wirkungsmechanismus wird beschrieben, daß Zyban das
Belohnungssystem aushungert, indem es die körpereigenen Botenstoffe
Dopamin und Noradrenalin zentral im Gehirn blockiert. Deswegen tritt die
Wirkung auch nicht sofort, sondern erst etwa 2-wöchiger Einnahme des
Medikamentes ein.
Häufigste Nebenwirkungen sind Schlaflosigkeit, trockener
Mund, Verstopfung und Übelkeit.
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Zukünftige Medikamente
zur Raucherentwöhnung ?
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Man hofft dabei auf eine ganz neue Generation von Medikamenten, etwa
Impfstoffen gegen die
Nikotinsucht oder Medikamente, die direkt auf ein
noch zu findendes "Suchtgen" bzw. "Tabakgen" zielen.
Am weitesten schein man heute bei der Entwicklung eines Impfstoffes zu
sein. Dabei sollen Nikotin-Antikörper den Suchtstoff Nikotin im Körper
erkennen und ihn im Blut abfangen, bevor Nikotin im Gehirn sein
Suchtwirkung auslösen kann.
Drei Firmen sollen daran forschen und mit der Zulassung eines Medikamentes
wird mit 2009 bis 2010 gerechnet.
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FAZIT
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Alle aufgeführten
Medikamente zur Raucherentwöhnung sind keine Wundermittel, durch deren
Verwendung man automatisch Nichtraucher wird. Es sind ebenso der feste Wille, das Rauchen bleiben zu lassen, und die
oft nicht einfache Aufgabe der bisherigen Raucherverhaltensweisen
notwendig, um stabiler dauerhafter Nichtraucher zu werden.
Von einer
Kombination mehrerer Medikamente oder einer Erhöhung der vorgeschriebenen
Dosierungen (nach dem Motto "Viel hilft viel") muß dringend abgeraten
werden.
Die Einnahme eines der Medikamente begleitend zu einem
verhaltenstherapeutischen
Nichtraucherkurs hat sich hingegen als
vorteilhaft herausgestellt.
Alle Medikamente sind
nicht erstattungsfähig und müssen selbst bezahlt werden. Champix und Zyban
müssen zusätzlich vom Arzt verschrieben werden. |
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WARNHINWEIS
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Vor Einnahme
von Medikamenten sind Arzt oder Apotheker zu
Risiken und Nebenwirkungen
zu
befragen und der beigefügte Beipackzettel sorgfältig zu lesen.
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Rauchen gefährdet die Gesundheit Ihrer
Kinder erheblich |
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Rauchfreie
Familien leben gesünder und glücklicher miteinander |
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