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Nichtraucherberichte - Aktion "Rauchfreie helfen Rauchern"

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 Uwe (42) "Wir Menschen ändern erst etwas, wenn uns der Körper dazu zwingt"     mehr Berichte

Hallo an die Gemeinschaft, 
mein Name ist Uwe, 42Jahre. Ich habe 35 Ziggis am Tag, 27 Jahre lang, geraucht.

Wer kennt das nicht? Man glaubt man hat eine einfache Erkältung und schleppt sich über den Tag. Nach 2 Wochen sagt die bessere Hälfte, du solltest endlich mal den Arzt aufsuchen und dir was verschreiben lassen. Um des lieben Friedens wegen bin ich dann auch zu meinem Doc gegangen. Die allgemeinen Untersuchungen und na ja schreiben wir mal ein Antibiotikum auf. Das wird es schon werden. Hurra nach 3 Tagen war der Husten weg und ich freute mich des Lebens. 
Bis 2 Tage später die Schmerzen in den Beinen begannen, die mich nachts um den Schlaf brachten. Na ja, wie immer 3 Tage Aspirin und dann wird’s schon werden, nur daraus wurde nichts. Also wieder zum Doc und klagen. Nun mit Horchen und Gucken ist da nix zu machen, da kann nur ein Blutbild helfen. Also, ab zum Aderlass und vorsichtshalber auch gleich noch prophylaktisch Lunge röntgen, dann wird weiter geschaut.

Gemacht getan, aber nix gefunden. Resultat noch mal zum Aderlass und das gesamte Programm was man dem Blut entnehmen kann checken.

Zwischenzeitlich hat sich das Problem mit den Beinen auch gegeben und eigentlich 85 % aller Leute sagt die Blutwerte kann ich mir ja dann holen, wenn ich wieder mal wirklich zum Doc muss. Gott sei Dank habe ich einen sehr guten Doc, der mir am Telefon auf die Ketten ging und mich unbedingt sprechen wollte. Er hat sogar mit Lockmitteln gearbeitet, so dass die Neugierde gesiegt hat und ich an meinem ersten Urlaubstag hin bin.

Der Tag war um 11:25 Uhr für mich versaut und den Urlaub habe ich mehr bei den Weißkitteln verbracht als im Garten. Mir wurde eine nicht heilbare und folgenschwere Krankheit offenbart.

Nun 4 Wochen nach dem Befund bin ich voll in der Gesundheitsmühle und hoffe, dass mein Blut reicht, um alle Untersuchungen durchführen zu können.

Ich bin erst 42 Jahre und rauche nun seit ich 16 bin, das sind 2 Jahre über Silberhochzeit. Die Fachärzte raten mir nun dringend zur Nikotinscheidung, damit sich die Krankheit (die nicht auf das Rauchen zurückführt) aufhalten lässt.

In solch einer Situation fragt man sich, was ist wichtiger ein langes beschwerdefreies Leben oder durch Rauchen die leeren Kassen des Staates zu füllen, der uns Rauchern ja schon lange das Vergnügen vermießt.

Heute habe ich mit meinem Doc noch mal ein Gespräch gehabt, man glaubt es nicht, er hat sogar für mich als Kassenpatient 45 min Zeit gehabt. Nach dem Gespräch bin ich nun zu der Überzeugung gelangt, ich werde den schweren Gang gehen und es mit Tabletten als Unterstützung schaffen. Die Ernährung umzustellen, ist für mich nicht das Problem, da ich schon immer auf meine schlanke Linie geachtet habe.

Hier im Forum habe ich einige interessante Berichte lesen können, die mich überzeugt haben und wenn man dann noch entsprechend rechnet, dann kann man eigentlich dabei auch noch sparen. Eine Schachtel kostet 3,70 € am Tag ich brauch nun schon 2 davon. Die Tabletten kosten am Tag 3,69 €. So mit ist die Ersparnis schon 3,71 € am Tag. Da freut sich das Sparschwein!

Zum Abschluss muss ich wieder einmal feststellen, dass wir Menschen leider immer erst dann gewillt sind etwas zu verändern, wenn der Körper uns dazu zwingt. Ich für meinen Teil werde es nicht wieder zu solch einem Zwang kommen lassen, der Schlag sitzt und bleibt haften, jeden Monat wenn ich zur Ader gelassen werde, denke ich daran, was für ein Raubzug gegen meinen Körper ich verloren habe.

 

Bis die Tage Gruß der Uwe.

 

P.S. Ich hoffe mit diesem Kurzroman viele Menschen zum Nachdenken zu bringen.

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