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Nichtraucherberichte - Aktion "Rauchfreie helfen Rauchern"

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Rauchfrei.de befragt ehemalige Raucher zu ihren persönlichen Erfahrungen nach dem Aufhören und was sie Rauchern, die gerne aufhören möchten, raten können. Vielen Dank für Ihre Hilfe! Wenn Sie rauchfrei sind und helfen wollen, dann teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinung mit via Email

Octavian (62) "Der Kampf gegen das Rauchen und 4 wichtige Punkte, um zu siegen"

Hallo hier ist Octavian.
Warum will man überhaupt zum Rauchen aufhören? Sicher weil es ungesund ist. Das ist medizinisch ja eindeutig bewiesen. 
Ich begann in der Jugendzeit zu rauchen. Muss betonen, dass ich als Junge Asthma hatte. Der Arzt sagte damals meiner Mutter, der Junge ist stark und wird das aber verwachsen. Jedoch rauchen sollte er niemals. Ich wuchs heran und hatte das Asthma vergessen. Dann so mit 16 fing ich an zu rauchen, zuerst nur sporadisch, dann doch etwas mehr. Der Konsum bewegte sich so bei 20 Zigaretten pro Woche. Gleichzeitig begann ich mit Lauftraining. Machte 4x den 100km von Biel, Schweiz, (Läufer kennen diesen Langstreckenlauf). Aber auch eben immer etwas geraucht. 
Dann der "Schock". In Argentinien mit 23 Jahren die erste Asthmaattacke in einem Hotel. Ich rang nach Luft...öffnete alle Fenster und wurde blass vor Schreck,  als ich wußte, das Asthma war zurückgekehrt.
Ein Jahr später hab ich geheiratet und Kinder aufgezogen. Ich vergass das Rauchen: 34 Jahre keine Zigarette mehr. Dann in Indien, wieder langsam begonnen zu rauchen. Immer etwas mehr - ca. 5 Zigaretten pro Tag. Der Kampf begann erneut im April 2007. 4 Monate hielt ich aus. 
Dann erneut rückfällig. Warum, es schien mir, das Leben sei mit der Zigarette einfach besser. Dann reduziert und nur noch offene Zigis gekauft. Ging hin und her und sofort wieder im alten Schlamassel. Dann im May 2008 ein weiterer Feldzug, ja eine Schlacht gegen dieses Teufelszeug. 
Nun bi ich seit 8 Monaten clean. Viel hat sich bei meiner Gesundheit nicht verändert, weil ich ja immer Lauftraining absolvierte, aber das ewige Versteckspiel mit meiner Freundin hing mir zum Hals heraus. Und dann immer dieses "Versagergefühl" .Deshalb und natürlich "krebsanfällig" (habe die Geschichte von Rudi Carell im Zimmer aufgehängt). Dann auch meine Asthma Anfälligkeit gaben mir erneut Mut, den Kampf wieder aufzunehmen. Und vor allem auch, wenn ich sah, wie die Süchtigen immer dieser Sucht fröhnten, bei jeder Gelegenheit austreten zu müssen...gab mir den Willen, endlich einen
DEFINITIVEN SCHLUSSSTRICH unter diese "Scheiße" - das Rauchen" zu machen.
      
Ich habe folgendes daraus gelernt:
1.Ein Raucher wird NIE ein Gelegenheitsraucher (Vergiss es !!!)
2.Zeitlebends bist Du für Rückfälle gefährdet.
3.Reduzieren bringt NICHTS, über kurz oder lang bist Du wieder in dem Teufelskreis.
4.Wenn Du rückfällig wirst, NIE AUFGEBEN , kämpfe erneut: Du wirst es schaffen.   
 
Dies meine Erfahrungen.
Allen viel Glück, Mut und Beharrlichkeit zum definitiven Beenden dieser Sucht.
Gruss Octavian 

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