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Rauchfrei.de befragt ehemalige Raucher zu ihren persönlichen Erfahrungen nach dem Aufhören und was sie Rauchern, die gerne aufhören möchten, raten können. Vielen Dank für Ihre Hilfe! Wenn Sie rauchfrei sind und helfen wollen, dann teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinung mit via Email

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  Felix (26) "Nach einem Rückfall, einfach wieder versuchen aufzuhören"
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Ich habe mit 13 Jahre angefangen zu rauchen. Anfangs waren es nur einige weniger jede Woche. Noch nicht mal jeden Tag. Mit 15 rauchte ich dann schon ca. 10 Zigaretten am Tag und das wurde stetig mehr. Mit 16 pendelte ich mich auf eine Packung pro Tag ein, die ich auch bis zum 20. Lebensjahr beihalten konnte. 
Dann wurden es nochmal mehr und es ging rasant. Gerade auf der Arbeit rauchte ich schon fast 30 Kippen und abends zu Hause nochmal 10. Zwei Schachteln am Tag waren das Minimum. 
Nun, ich verdiene recht gut und konnte mir es auch noch nach der Steuererhöhung leisten diesem Laster zu fröhnen. Oft wollte ich aufhören, fast nach jedem Anzünden "kotzte" mich die Kippe schon schnell wieder an. Aber nein, ich liess es nicht. Es war wie automatisch... der Griff zur Packung. Das Telefon bimmelt, du rauchst. Ein Kollege kommt rein, du rauchst. Du lehnst dich kurz vom PC zurück, Du rauchst und und und ... davon kann ja hier jeder ein Liedchen singen denke ich. Ich hatte kaum Beschwerden, ab und zu mal husten. Natuerlich war ich nicht mehr so leistungsfähig im Sport und hatte oft Kopfschmerzen und kalte Hände. Im Juni 2003 hörte ich dann das erste mal so richtig auf, mit Hilfe des Buches von Alan Carr. Es gelang mir auch , ich war richtig begeistert. Es war so leicht, ich hatte zwar ziemliche Entzugserscheinungen wie Herzklopfen, Unruhe, Kopfschmerzen und Schweissausbrüche. Aber das legte sich (ich hatte gluecklicherweise Urlaub in der ersten Zeit) und ich war zufrieden und recht begeistert von mir selber. 
Nun ja, nach 3 1/2 Monaten kam es dann wie es kommen musste. Auf einer Party zündete ich mir eine an, warum weiss ich nicht mehr (es war ziemlich blöd von mir) und einen Tag später kaufte ich mir wieder eine Packung. Ich rauchte wieder, bis ich am Ende wieder bei 40-50 Kippen pro Tag war. 
Das ganze ging dann bis November, da bekam ich auf einmal ziemliche Kreislaufbeschwerden (nicht vom rauchen) und man legte mir doch nahe damit aufzuhören. Ich rauchte weiter. Nach diesem Vorfall bekamen mir Zigaretten nicht mehr gut. Wenn ich zu viel rauchte wurde mir schlecht und mein Herz fing an zu rasen. Mein Arzt sagte, das kann gut sein, lassen Sie es doch einfach. Obwohl es mir schlecht ging nach dem Rauchen, tat ich es dennoch hin und wieder, hielt so die Sucht aufrecht. 
Jetzt vor 5 Tagen platzte mir der Kragen und schmiss das Zeug weg und will es nochmal versuchen. Die Entzugserscheinungen sind wieder da .. aber das kennen wir ja schon ;) Aber ich merke bereits jetzt schon, das ich nach nur 5 Tagen besser Luft bekomme (besonders weil ich auch Allergiker bin). Ich hoffe ich schaff es diesmal richtig ...
 
Ich kann nur jedem raten, besonders denen die erst seit kurzem rauchen, hört sofort damit auf, solange es noch leicht geht. Ein Freund von mir, der ist 18. der hat jetzt angefangen zu rauchen. So einen Schwachsinn raff ich nicht, wie man in dem Alter noch anfangen kann.
Das sind meine Erfahrungen mit dem Kampf gegen die Sucht ... wünscht mir Glueck ;) 
Gruß
Felix

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