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  Hendrik (55) "Wie ich vor 32 Jahren aufgehört habe     weitere Berichte
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Hallo liebe Leute,
Ich heiße Hendrik, bin 55 Jahre alt, habe schon mit 23 aufgehört zu rauchen, hatte vorher 8 Jahre geraucht, die letzten Jahre 2 Päckchen am Tag. Grundsätzlich bin ich ein alles-oder-nichts Typ. Mein Problem war einerseits, dass mir die Luft knapp wurde, wenn ich sportlich aktiv war, der zweite, dass das Geld knapp war. Ich habe damals (in England) nur sehr wenig verdient.
Nach zwei vergeblichen Anläufen bin ich strategisch vorgegangen:
1. Ein „Aufhänger“ musste her. Meiner war  „D-day“, der Tag, an dem in England die dortige Währung auf Dezimal umgestellt wurde, der 15. 2. 1972
2.  Wo und wann rauche ich nicht?  Die  Antwort war, auf der Arbeit und im Bett.  Also habe ich für eine kurze Zeit (4 bis 6 Wochen) meine Lebensbereiche, soweit möglich, entsprechend gestaltet.
3.  Es schien mir nach den 2 vergeblichen Versuchen wichtig,  beim Drang nach einer Zigarette nicht „nein“ sagen zu müssen, sondern eine Ausweichmöglichkeit zu haben. Diese musste sozial verträglich und immer verfügbar sein. Nein, es war nicht die Freundin, es war Cola. Ich habe reflexartig zu Cola gegriffen, wenn ich rauchen wollte. Dies ging solange, bis mich Cola anekelte (seitdem trinke ich übrigens keine Cola mehr). Dann bin ich auf Milch umgestiegen. Das war, wie geschrieben, damals in England, die waren noch nicht in der EU, da schmeckte die Milch noch gut. Vergleichbares gibt es im guten Einzelhandel als Flaschenware.

Nach etwa 2 Monaten war der erste Stress durch,  nach 6 Monaten war ich soweit vom Rauchen weg, dass die Sucht mich nicht mehr wirklich belastete. Es folgten mehrere Jahre, in denen ich es als sehr angenehm empfand, wenn ich mich in Bereichen aufhielt, wo geraucht wurde und erst nach etwa 15 Jahren begann ich, gezielt Bereiche aufzusuchen, in denen nicht geraucht wird.
Seit ganz vielen Jahren schon bin ich soweit weg davon, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen könnte, jemals noch mal zu rauchen, einfach weil’s eklig ist, stinkt und nicht schmeckt. Da ist mir ein guter Wein viel, viel lieber.

Meiner Meinung nach ist jeder Weg, der zum Erfolg führt, richtig. Dies lässt sich aber nicht verallgemeinern, was für den einen klappt, versagt beim andern. Was bei mir der Grund für den Erfolg war, war, so glaube ich, der unbedingte Wille und die „selbst gestrickte Strategie“, denn ich glaube, dass viele der Mittelchen und Methoden, die auf dem Markt sind, dazu verleiten, sich zu sehr auf deren Wirkung zu verlassen. Dadurch wird die notwendige mentale Eigenleistung zu sehr in den Hintergrund gedrängt. 

Jedenfalls wünsche ich Euch allen ganz viel Erfolg, ich kann Euch ganz ehrlich sagen:
ES LOHNT SICH  !!!

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