Nichtraucherschutz-Politik in Deutschland

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Wachsendes Gesundheitsbewusstsein, neue Erkenntnisse über Gesundheitsschäden für Passiv-raucher und EU-Vorgaben haben die Regierung zu einer aktiveren Nichtraucherpolitik angetrieben.


Nichtraucherschutzpolitik

Ab September 2007 gilt in Deutschland ein Rauchverbot in Bahnen und Bundesbehörden. Auch in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis darf nicht mehr geraucht werden. Von dem Rauchverbot betroffen sind alle Behörden, Dienststellen, Gerichte, Anstalten und Stiftungen, für die der Bund zuständig ist, zum Beispiel Arbeitsagenturen.
Auch auf Bahnhöfen und in Flughäfen sowie in Zügen, Flugzeugen, Taxis und auf Fährschiffen darf nicht mehr geraucht werden. Ausgenommen sind Gebäude mit abgetrennten gekennzeichneten Raucherzimmern. In diesen Räumen darf jedoch nicht gearbeitet werden.
Der Nichtraucherschutz in gastronomischen Betrieben (und anderen Bereichen) fällt nicht unter die Regelungskompetenz des Bundes und wird von Nichtraucherschutzgesetzen der jeweiligen Bundesländern geregelt werden. E
s existieren Rauchverbote in den Bundesländern mit unterschiedlichen Ausnahmen in den einzelnen Bundesländern. Eine bundesweite einheitliche gesetzliche Regelung gibt und wird es vorerst nicht geben.
Es ist erkennbar, dass in der Politik zum Schutz der Nichtraucher noch großer Handlungsbedarf besteht. Es wurden bereits zahlreiche Kampagnen ins Leben gerufen. Dazu gehören auch z. B. die zum Teil sehr drastischen Informationen über die Risiken des Rauchens in Textform auf jeder Zigarettenschachtel. Sie sollen den Raucher stets daran erinnern, dass er seiner Gesundheit und auch seinen Mitmenschen mit dem Rauchen der Zigaretten nichts Gutes tut. Anhand der Marktdaten kann man den Erfolg solcher Kampagnen prüfen: Es ist nachweisbar, dass innerhalb der letzten Jahre der Nikotinkonsum in Europa zurückgegangen ist. Dies ist auch auf die zahlreichen Kampagnen zum Schutz der Nichtraucher zurückzuführen.
Und dass sich etwas tut, sieht man auch an dem, was es heute nicht mehr gibt. Früher existierten Werbemittel in großer Auswahl, die alle mit der Tabakindustrie zusammenhingen. Politisch ist das heute mehr als „nicht korrekt“, solche Aktivitäten wurden zurückgedrängt und existieren nicht mehr. Man stelle sich beispielsweise ein hippes T-Shirt mit einem Camel-Logo vor, niemand würde so etwas heute noch freiwillig tragen. Dieses Beispiel zeigt die geänderte Haltung, die auch insgesamt zum Schutz der Nichtraucher beiträgt..

  Eine einheitliche Nichtraucherpolitik für Deutschland ist dringend von Nöten
Alle Nichtraucher sind vor den Folgen des Passivrauchens zu schützen
Jugendliche müssen von dem Einstieg in die Nikotinsucht bewahrt werden
Rauchern muss geholfen werden, von der Zigarette wieder loszukommen

Offener Brief an die Kanzlerin  (Thesen zum Weltnichtrauchertag)

Tabaksteuer
Die Bundesregierung in Deutschland betrachtet die Steuer auf Tabakprodukte seit jeher als sichere und konstante Einnahmequelle ihrer Haushaltsfinanzierung (Alkohol analog). Eine Erhöhung der Tabaksteuer mit den gesundheitspolitischen Argumenten (Verteuerung eines gesundheitsschädlichen Produktes, Jugendschutz etc.) wird regelmässig (bei Bedarf) vorgenommen. Tabaksteuer

 Die Tabaksteuer sollte vollständig zweckgebunden verwendet werden zur
Erstattung der Raucherfolgekosten der Krankenkassen
Finanzierung von Entwöhnungstherapien
Durchführung von Vorbeugemaßnahmen und -kampagnen
  Weiterführende Links
Rauchverbot Rauchen am Arbeitsplatz Rauchen und Risiken
Tabaksteuer Rauchen und Schwangerschaft Gesundheitsschäden
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  Raucher finanzieren zusätzlich den Staat in Form der Tabaksteuer
  Rauchfrei zahlen Sie weniger Steuern an Vater Staat

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Ein gutes Beispiel ist
die beste Predigt
Benjamin Franklin

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