zu 1:
Einführung eines einheitlichen
Rauchverbotes für ganz Deutschland
Sie haben beschlossen ab September 2007
Einrichtungen auf Bundesebene rauchfrei zu gestalten.
Auf Länderebene gibt es zahlreiche Ausnahmen und
Sonderegelungen, die im Bereich
Nichtraucherschutz zu einem deutschen "Fleckerteppich"
führen.
Dadurch geht der Schub für einen wirksame
Nichtraucherschutz, den eine einheitliche Regelung
ausgelöst hätte, verloren. Durch die so geschaffene
Verwirrung wird lediglich die Verzögerungtaktik der
Tabaklobby unterstützt, die ein vollständiges Rauchverbot
in öffentlich zugänglichen Räumen möglichst lange
verhindern will. |
zu
2: Totales
Werbeverbot für Tabakprodukte
Wegen der bekannten Schäden für Gesundheit, den hohen
Folgekosten für das Gesundheitssystem und die Allgemeinheit
und dem hohen Suchtcharakter
muss jegliche
Werbung für Tabakprodukte verboten werden. Sie
zielt im Besonderen darauf, das Rauchen für Jugendliche
attraktiv zu machen und so langjährige Kunden für ihre
suchterzeugenden Produkte zu gewinnen. |
zu
3: Verbot von Zigarettenautomaten in der
Öffentlichkeit
Die Einführung einer Alterskontrolle an
Automaten war ein richtiger Schritt, der aber nicht
ausreichend ist. Die
bestehende Dichte öffentlich zugänglicher Automaten
("fast an jeder Ecke") fördert die Verbreitung
von
Zigaretten und somit die Nikotinsucht. |
zu
4: Zweckorientierte
Verwendung der Tabaksteuer
Die Tabaksteuer darf nicht mehr wie bisher in den allgemeinen
Haushalt der Bundesregierung fliessen und dort
Haushaltslöcher stopfen.
Sie muss ausschliesslich dem Bundesgesundheitsministerium
und den Krankenkassen zugewiesen werden, um Schäden, die
durch Zigarettenkonsum verursacht werden, zu begleichen und
zusätzlich Aktionen und Massnahmen zu Gute kommen, welche diese
Schäden vermeiden helfen (Vorbeugung). |
zu 5: Jährliche
spürbare Erhöhung der
Tabaksteuer
Die Tabaksteuer sollte jährlich automatisch
um einen spürbaren Betrag erhöht werden. Dies würde das
Rauchen
zunehmend teurer und immer unattraktiver machen. Dieses Signal
könnte viele Raucher zum Aufhören animieren und mehr
Jugendliche vom Rauchen abhalten. |
zu
6: Starke Raucher sind wie Süchtige zu behandeln
Starke Raucher müssen von der Öffentlichkeit als das
erkannt werden, was sie sind: nikotinsüchtig. Sie können
nicht von der Zigarette lassen, obwohl Ihnen die
gesundheitlichen Folgen bekannt sind oder sie diese bereits
spüren. Daraus ergibt sich für die Gesellschaft die Pflicht,
diesen durch geeignete Massnahmen zu helfen. |
zu
7: Finanzielle Förderung der Nikotinentwöhnung
Raucher, welche dem Nikotin entsagen wollen, sind
in ihren Bemühungen zu unterstützen. Dies könnte durch eine
vollständige oder teilweise Finanzierung von
Entwöhnungstherapien und Ersatzpräparaten erfolgen oder
durch eine steuerliche Absetzbarkeit dieser Ausgaben.
Den
grössten Nutzen hätten der Staat und die Krankenkassen
selbst, da sich die Raucherfolgekosten deutlich verringern
würden. |
zu
8:
Stärkere Förderung von
Kampagnen u.
Suchtprophylaxe vor allem für Jugendliche
Durch verstärkte Förderung von
Nichtraucher-Institutionen, -Vereinen, -Aktionen wird in der
Zukunft ein Klima geschaffen, welche die Folgen des
Nikotinkonsums allgegenwärtig macht und somit das Rauchen
zunehmend unattraktiv macht. Besonders die Suchtprophylaxe
bei Jugendlichen ist deutlich zu verstärken, da der "Einstieg"
ins Rauchen meist in jungen Jahren erfolgt. |
zu 9: Installation von Nichtraucherbeauftragten auf
regionaler Ebene
Nichtraucherbeauftrage (zum Beispiel auf Landkreis-,
Stadtebene) fördern den Nichtraucherschutz, Suchtprophylaxe,
Raucherentwöhnung etc. vor Ort. Sie sind Ansprechpartner für
Raucher, Nichtraucher, Unternehmen etc.
Diese können zum
Beispiel aus der Tabaksteuer (siehe 1) finanziert werden. |
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Hochachtungsvoll
Das Nichtraucher-Portal Rauchfrei.de
Werner Graef
www.Rauchfrei.de
Alte Nürnberger-Str.25
93059 Regensburg |