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Glimmstängel |
Liebe
Raucherin, lieber Raucher !
Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch,
weil diese wichtige Informationen enthält, die Sie vor dem
Konsum
einer Zigarette berücksichtigen sollten.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Tabakhändler oder
besser an Ihren Arzt oder Apotheker. |
Zusammensetzung
Wirkstoff:
Nikotin
Eine
Zigarette dieser Marke enthält 0.9 mg Nikotin und 12 mg Kondensat
(Teer).
Sonstige
Inhaltsstoffe vor oder nach dem Anzünden:
Acetaldehyd, Akrolein, 4-Aminobiphenyl, Ammoniak, Anilin,
Arsenverbindungen, Benzanthrazen, Benzol, Benzofluranthren,
Benzphenanthren, Benzpyren, Blausäure, Blei, Cadmium, Cadmium-
chlorid, weitere Cadmiumverbindungen, Chrom, Chrysen, Crotonaldehyd,
Cyanide, Dibenzacridin etc. (Liste ist nicht vollständig - insgesamt sind bis zu 4000 chemische
Verbindungen enthalten) |
Darreichungsform
und Inhalt
'Glimmstängel'
ist in Packungen ab
17
Zigaretten fast überall erhältlich |
Stoff- und
Indikationsgruppe bzw. Wirkungsweise
Beruhigend bzw. anregend wirkendes Genuss- und Suchtmittel - je
nach Dosis und Ausgangslage
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Folgende
körperlichen Erscheinungen wurden beobachtet
Herz- und Atemfrequenz nehmen zu
Blutdruck
steigt durch Gefässverengung
Aufgrund
von Durchblutungsstörungen kühlt die Haut (vor allem
Hände und Füsse) ab
Die Atemtiefe nimmt durch den gestörten
Sauerstofftransport ab
Adrenalin
wird freigesetzt (stoffwechselsteigernd und fettabbauend)
Steigerung
der allgemeinen Stoffwechseltätigkeit
Bei
ausbleibender Nikotinzufuhr kann es zu
Entzugserscheinungen
kommen |
Als
angenehm werden folgende Wirkungen beschrieben
Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
Zunahme der Stresstoleranz
Abnahme der Aggressivität
Verringerung des Hungergefühls
Muskelentspannung
Verstärkung der Wirkungen anderer
Genussmittel wie z.B. Kaffee oder Alkohol |
Anwendungsgebiete
bei Stress, bei Langeweile,
bei geselligen Anlässen und bei Kontaktschwäche
zur Anregung, zur Ablenkung, zur Behebung von Entzugssymptomen
zum Genuss, zum Gewichthalten oder nur aus Gewohnheit
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Nebenwirkungen
Rauchen verursacht oder beschleunigt folgende Erkrankungen
Krebserkrankungen:
Lunge, Kehlkopf, Blase, Nieren u.a.
Herzinfarkt
Schlaganfall
Raucherbein (periphere Durchblutungsstörungen)
Chronische
Bronchitis
Emphysem
(Lungenblähung)
Asthma und Entzündungen der Atemwege
Sehschadenrisiko
ist erhöht
Osteoporose
(Knochenschwund) wird beschleunigt
Magen- und
Darmgeschwüre
Allgemein
ist die Krankheitsanfälligkeit erhöht |
Warnhinweise
Das im Präparat enthaltene
Nikotin kann bei häufigem und dauerhaften Genuss süchtig machen.
Rauchende Männer
und Frauen reduzieren ihre Chance ein gesundes Kind zu zeugen.
Rauchende
Eltern machen das Kind im Mutterleib zum Raucher.
Rauchende
Eltern machen auch ihre Säuglinge und Kleinkinder zu wehrlosen
Passivrauchern.
Rauchen
ist Ursache von
90 % aller
Beinamputationen
durch periphere Verschlusskrankheiten
83 % aller Todesfälle
durch chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen
82 % aller
Lungenkrebsfälle
50 % aller Blasenkrebserkrankungen
30 % aller Todesfälle durch Krebs (alle Arten)
30 % aller Nierenkrebserkrankungen
30 % aller Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen
25 % aller Todesfälle durch Herzerkrankungen
In
Kombination mit hohem Alkoholkonsum
85 % aller
Kehlkopfkrebserkrankungen
75 % aller
Speiseröhrenkrebserkrankungen
70 % aller
Krebserkrankungen
der Mundhöhle und des Rachens |
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Gegenanzeigen und
Anwendungsverbote
Dieses Präparat dürfen wegen möglicher Gesundheitsschäden n i c h t anwenden
Schwangere und stillende Frauen
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Frauen, die oral verhüten
Personen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben
Allgemein wird allen, die an
den unter Nebenwirkungen beschriebenen Erkrankungen leiden oder in deren
Familien diese Krankheiten gehäuft auftreten,
empfohlen, das Rauchen bleiben zu lassen oder umgehend
einzustellen.
In geschlossenen Räumen
wird aus Rücksichtnahme auf anwesende Nichtraucher empfohlen, das
Rauchen bleiben zu
lassen, um die
anwesenden nicht den Risiken des Passivrauchens
auszusetzen. |
Art und Dauer der
Anwendung und Dosierung
Durch Inhalation einer Zigarette wird eine Einzeldosis Nikotin von
max. 0,9 mg aufgenommen.
Es ist nicht bewiesen, ab wie vielen Zigaretten täglich die oben
beschriebenen schädlichen
Wirkungen zu erwarten sind.
Es empfiehlt sich daher, die tägliche Anzahl so gering wie
möglich
zu halten.
Bei Auftreten von Vergiftungserscheinungen durch Nikotin infolge
überhöhten Tabakkonsums
(Kopfschmerzen, Kreislaufschwäche,
Durchblutungsstörungen, Zittern etc.) ist das Rauchen
umgehend
einzustellen.
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Stand der
Information
November 2011
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Zigaretten sind
unzugänglich für Kinder aufzubewahren !
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Raucher
nehmen ein gefährliches Giftinhalat in Ihren Körper auf
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Rauchfrei leben Sie ohne
Risiken und Nebenwirkungen des Nikotins |
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