Rauchen in der Schwangerschaft

Rauchen in der Schwangerschaft

Rauchen – Fruchtbarkeit und Erbgut
Giftstoffe im Tabakrauch schädigen bereits das Erbgut vor der Befruchtung.

Raucherin und der Schwangerschaft
Verantwortungslose Eltern degradieren ihr ungeborenes Kind zum wehrlosen Passivraucher.

Rauchen nach der Geburt
Rauchende Eltern zwingen Kinder zum Passivrauchen und schädigen die Gesundheit ihrer Kinder.

Fruchtbarkeit und Erbgut

Rauchende Männer und Frauen reduzieren deutlich ihre Chance ein gesundes Kind zu zeugen. Rauchen verändert das Erbgut. Jede Zigarette führt zu Veränderungen an den DNA-Strängen in den Zellen. Viele davon können vom Körper repariert werden, aber nach Schätzungen hinterläßt jede einzelne Zigarette trotzdem rund zehntausend Mutationen.

  • Rauchende Frauen sind weniger empfängnisbereit als Nichtraucherinnen
  • Die Chancen einer erfolgreichen Reagenzglasbefruchtung sinken
  • Das Risiko für eine Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaft erhöht sich
  • Gifte im Tabakrauch schädigen das Erbgut der Spermien und verringern die
    männliche Zeugungsfähigkeit
  • Genetisch geschädigte Spermien stark rauchender Väter erhöhen das
    Mißbildungsrisiko Neugeborener
  • Unter Männer, die unter Impotenz leiden, sind zwei Drittel Raucher.

Rauchen in der Schwangerschaft

Rauchende werdende Väter machen das Kind im Mutterleib zum Passivraucher. Schwangere Mütter machen das Embryo über die Nabelschnur zum Raucher.  Verantwortungsvolle Eltern verzichten auf das Rauchen und schädigen so die Gesundheit ihres werdenden Kindes nicht.

Rauchen erhöht für ungeborene Kinder das Risiko für:
 
  • Spontanaborte
  • vorliegende Plazenta
  • Extrauterinschwangerschaften
  • Frühgeburten
  • Plazentabalösungen
  • vorzeitigen Blasensprung
  • geringeres Körpergewicht und Größe
  • Totgeburt
  • Plötzlichen Kindstod
  • Asthmaerkrankungen etc.
  • Geburtsdefekte wie z.B. 
  • Lippen-Gaumen-Spalte

Rauchen nach der Geburt

Rauchende Eltern machen auch ihre Säuglinge und Kleinkinder zu wehrlosen Passivrauchern.

Diese leiden häufiger als Kinder ohne Rauchbelastung unter:

  • Asthma und Allergien
  • Bronchitis und Pseudokrupp
  • Lungenentzündungen
  • Mittelohrentzündungen
  • Erkältungskrankheiten
  • Gestörter Leberfunktion durch die Rauchgifte
  • Bei Kinder mit Neurodermitis führt Nikotin aus dem Zigarettenrauch zu einer Erhöhung des Histaminspiegels und zu einer Verschlimmerung juckender Hautkrankheiten