Raucherentwöhnung mit Hypnose

Raucherentwöhnung mit Hypnose

Hypnose – was ist das?

Der Begriff „Hypnose“ leitet sich vom griechischen Begriff „hypnos“ für Schlafen ab. Hypnose kann als ein „Zustand zwischen Wachen und Schlafen“ bezeichnet werden. Der Hypnotisierte ist körperlich tief entspannt, während er geistig äußerst konzentriert und aufmerksam ist. Hypnose ist ein freiwilliger Vorgang und niemand kann in Trance gezwungen werden, Dinge zu tun, die er im Wachzustand ablehnen würde. Die Kontrolle bleibt erhalten und die Trance kann jederzeit beendet werden.

Hypnose – Funktionsweise

Gewohnheiten und Verhaltensweisen sind in tiefen Bereichen des Unterbewusstseins fest verankert – so auch die Gewohnheit des Rauchens. Mittels Hypnose kann in das Unterbewusstsein vorgedrungen werden. In der hypnotischen Trance öffnet sich das Unterbewusstsein und nimmt in diesem Zustand Anweisungen (Suggestionen) entgegen, mit deren Hilfe gezielt Veränderungen herbeigeführt werden können. Dies geschieht ohne eigene Anstrengung, Entbehrung und Willenskraft des Hypnotisierten.

Raucherentwöhnung mit Hypnose 2

Weitere Suggestivmethoden: Handauflegen, Placebotherapien etc.

Die spezifische Wirkungsweise dieser Suggestivtherapien ist nicht genau bekannt bzw. mit den klassischen wissenschaftlichen Methoden nicht zu rekonstruieren. Vermutet wird, dass die Wirkung hauptsächlich auf eine vom Therapeuten und Entwöhnungswilligen gemeinsam in den Erfolg der Behandlung gesetzte Erwartung beruht (sich selbst erfüllende Prophezeiung).

Aversionstherapien

Die bisher positiven Effekte des Rauchens (Stimulation, Entspannung etc.) werden durch unangenehme Empfindungen ersetzt.  Beispiele: Elektroschocks, Nausea hervorrufende Medikamente oder Überdosen von Nikotin etc. Wegen der beobachteten negativen Nebenwirkungen und den damit einhergehenden Gefahren ( z.B. Nikotinvergiftung, psychische Schäden etc.) sollte von der Anwendung dieser Therapieform besser Abstand genommen werden.